Donnerstag, 16. April 2009

Die Rekordkulisse in Frankfurt ist tolle Motivation

16.04.2009 15:44 Frauen-WM 2011 DFB.DE EXKLUSIV

Marta: "Die Rekordkulisse in Frankfurt ist tolle Motivation"

Marta (l.) im Zweikampf mit Simone Laudehr (r.)  © Bongarts/GettyImages
Marta (l.) im Zweikampf mit Simone Laudehr (r.)

Über 36.000 Fans haben sich bereits eine Eintrittskarte für das Frauenländerspiel Deutschland – Brasilien am 22. April in der Frankfurter WM-Arena gesichert. Dass das "Duell der Besten" vor einer Rekordkulisse ausgetragen wird, freut auch die Weltfußballerin des Jahres Marta, die am kommenden Montag direkt aus den USA zur brasilianischen Frauen-Nationalmannschaft stoßen wird.

"Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen Deutschland und die tolle Kulisse. Uns wird ganz sicher eine fantastische Stimmung im Stadion erwarten. Ich habe vor einem Jahr mit Umea das UEFA-Cup-Endspiel in der Frankfurter-Arena bestritten und war schon damals von der Stimmung stark beeindruckt. Dieses Mal sollen ja noch mehr Zuschauer zum Spiel kommen, das ist natürliche eine riesige Motivation", sagte die Regisseurin der „Selecao“ und von Los Angeles Sol DFB.de.

"Für mich gilt das Spiel als ein Klassiker, den wir unbedingt gewinnen wollen, weil ein Sieg über Deutschland immer etwas ganz Besonderes ist. Ich habe viel Respekt vor dem deutschen Team und den deutschen Fans, und wünsche mir, dass dieses Spiel ein WM-Appetizer wird, denn ich möchte auch 2011 beim WM-Endspiel in Frankfurt dabei sein", ergänzte Marta, die bereits drei Mal gegen die deutsche Frauen-Nationalmannschaft spielte und dabei einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen hat.

Nachdem DFB-Torfrau Nadine Angerer ihren Elfmeter im Finale der Frauen-WM 2007 in Shanghai parierte, würde sich Marta auf eine Revanche freuen: "Wenn es zu einer Elfmetersituation kommt, werde ich hoffentlich mehr Glück als im WM-Endspiel 2007 haben".

Martas Team-Kolleginnen, die in Brasilien unter Vertrag stehen, starteten bereits am 6. April im Trainingsgelände der Brasilianischen Fußball-Konföderation (CBF) in Granja Comary bei Rio de Janeiro mit der Vorbereitung auf das "Duell der Besten". Am Mittwoch gewann die "Selecao" ein Testspiel gegen die Frauen-Mannschaft des Traditionsvereins Vasco da Gama mit 5:1.


Hingst und Prinz besuchen Kinderkrebsklinik

16.04.2009 14:29 Frauen-WM 2011

Hingst und Prinz besuchten Frankfurter Kinderkrebsklinik

Birgt Prinz (l.) und Ariane Hingst (r.) in der Kinderkrebsklinik Frankfurt  © DFB
Birgt Prinz (l.) und Ariane Hingst (r.) in der Kinderkrebsklinik Frankfurt

Eine kleine Freude konnten Ariane Hingst und Birgit Prinz den fußballbegeisterten Kindern der Frankfurter Kinderkrebsklinik bereiten. Bei einem Besuch in den Räumen der Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik hatten die kleinen Patienten nicht nur die Möglichkeit zum ganz persönlichen Austausch mit den beiden Nationalspielerinnen. Sie freuten sich auch über so manches Mitbringsel.

Unter anderem luden Ariane Hingst und Birgit Prinz zahlreiche Kinder zum Länderspiel zwischen der DFB-Auswahl und Brasilien am kommenden Mittwoch, 22. April 2009 (18.15 Uhr, live im ZDF), in die Frankfurter Commerzbank-Arena ein. Die Tickets fanden reißenden Absatz. Genauso gut kam Paule an. Die Stofftiere vom DFB-Maskottchen hatten die beiden zweifachen Weltmeisterinnen ebenfalls im Gepäck.

Dazu waren persönliche Erinnerungsfotos mit den prominenten Besucherinnen genauso begehrt wie die Autogrammposter mit Widmung. Als Erinnerung an den Besuch überreichten Ariane Hingst und Birgit Prinz zum Abschluss ein Trikot der Frauen-Nationalmannschaft mit den Originalunterschriften aller Spielerinnen an Professor Thomas Klingebiel, dem medizinischen Leiter der Kinderkrebsklinik in Frankfurt.

Formel 1 News

Ferrari verzichtet auf KERS

Ferrari fährt beim Großen Preis von China an diesem Wochenende wegen Problemen erstmals ohne das Energie-Rückgewinnungssystem KERS. "Wir verzichten aus Gründen der Sicherheit und der Zuverlässigkeit", begründete Formel-1-Teamchef Stefano Domenicali in Shanghai den Verzicht. "Wir müssen erst verstehen, was passiert ist. Wir können nicht länger das Risiko eingehen, mit dem System zu fahren."

Im Training zum Großen Preis von Malaysia vor zwei Wochen waren am Ferrari des Finnen Kimi Räikkönen Probleme mit KERS aufgetreten. Beim Einsatz des in dieser Saison erstmals zugelassenen KERS lassen sich bis zu 82 PS zusätzlich gewinnen, die ein Fahrer während insgesamt 6,6 Sekunden pro Runde einsetzen darf. Allerdings wiegt das System rund 35 Kilogramm.

Die Verwendung der neuen Technologie ist den Teams überlassen. In den bisherigen beiden Grand Prix in Australien und Malaysia hatten neben Ferrari auch BMW-Sauber, McLaren-Mercedes und Renault KERS eingesetzt.

F1-Urgestein Dennis hört auf

Die Krise bei McLaren-Mercedes spitzt sich weiter zu. McLaren-Patriarch Ron Dennis zieht sich mit sofortiger Wirkung komplett aus der Formel 1 zurück und gibt auch sein Amt als Präsident der Firmengruppe ab. Das gab der 61-Jährige auf einer Pressekonferenz am Firmensitz in Woking bekannt. Erst vor wenigen Wochen hatte Dennis kurz vor Saisonbeginn seinen Posten als McLaren-Teamchef überraschend an seinen bisherigen Geschäftsführer Martin Whitmarsh übergeben.

Whitmarsh, der zusätzlich zu seiner bisherigen Aufgabe als Teamchef auch Geschäftsführer von McLaren Racing wird, versicherte eine halbe Stunde nach der offiziellen Bekanntgabe im rund 15.000 Kilometer entfernten Schanghai: "Das war Rons Entscheidung. Er widmet sich einem neuen Projekt." Er wolle Gerüchte, Dennis habe wegen der anstehenden FIA-Anhörung oder wegen des Drucks von Vater Anthony und dessen Sohn Lewis Hamilton das Handtuch geworfen, nicht kommentieren. "Niemand hat mich gebeten, diesen Schritt zu tun. Es war meine Entscheidung", versicherte auch Dennis.

Soll Dennis-Rücktritt die FIA Milde stimmen?

Britische Medien werten den Rückzug des "McLaren-Patriarchen" dennoch als Versuch, den Automobil-Weltverband FIA und dessen Präsidenten Max Mosley in der 'Lügen-Affäre' milde zu stimmen. Das Team muss sich am 29. April vor dem FIA-Weltrat in Paris verantworten. Die FIA wirft McLaren-Mercedes einen Verstoß gegen Artikel 151c des Internationalen Sporting Codes vor, der das Handeln gegen den Geist des Sports unter Strafe stellt. Hamilton und der inzwischen entlassene Sportdirektor Dave Ryan waren beim Saisonstart in Australien der Falsch-Aussage überführt worden. Dennis soll dabei Einfluss auf Ryan genommen haben.


Den Silberpfeilen droht eine Sperre, eine hohe Geldstrafe oder schlimmstenfalls sogar der WM-Ausschluss. Schon in der Verhandlung wegen der 'Spionage-Affäre' hatte McLaren-Mercedes vergeblich auf milde Richter gehofft. Das Team war 2007 zur Rekordgeldstrafe von 100 Millionen Dollar verurteilt und aus der Konstrukteurs-WM ausgeschlossen worden. Wegen seiner Rolle in der Spionage-Affäre um den Datenklau bei Ferrari war Dennis, der McLaren 28 Jahre als Teamchef geführt hatte, schon damals erheblich in die Kritik geraten.

Mercedes bedankt sich bei Dennis

Immerhin deutete Dennis, dass dieser Rückzug dem Team zumindest politisch nicht schaden dürfte: "Ich bezweifele, dass Max Mosley oder Bernie Ecclestone über meine Entscheidung besonders betrübt sind." Dennis bleibt der McLaren Group, an der er einen Anteil von 15 Prozent besitzt, allerdings weiter erhalten. Der Engländer leitet künftig die von der McLaren Group ausgegliederte Sportwagen-Sparte "McLaren Automotive".

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bedankte sich bei Dennis für die in elf Jahren gemeinsam gewonnenen vier WM-Titel und 58 Grand-Prix-Siege. "Ron und sein Team schrieben mit McLaren eine beispielhafte Erfolgsgeschichte, und dass es dabei auch sportliche Rückschläge gab - und jetzt aktuell auch gerade gibt - ist in diesem so hartumkämpften Sport leider nicht zu vermeiden", sagte Haug und vermied es auch sorgfältig, beim Rücktritt des Urgesteins einen Zusammenhang zur 'Lügen-Affäre' herzustellen.

Wie lange hält Mercedes noch zu McLaren?

Zumindest offiziell steht Mercedes, das zu 40 Prozent am Team beteiligt ist, weiter zum Partner McLaren. Gerüchten zufolge ist eine Trennung allerdings nicht länger auszuschließen, falls es am 29. April ein ähnliches Hammer-Urteil wie in der Spionage-Affäre geben sollte. Das Fachblatt 'motorsport aktuell' spekuliert bereits damit, dass Mercedes von McLaren zum bisherigen Kunden Brawn wechseln könnte.

Diffusor-Streit geht in die nächste Runde

Die Konkurrenz von BranwGP erweist sich im Diffusor-Streit als schlechter Verlierer. Nachdem das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA den umstrittenen Doppel-Diffusor des Honda-Nachfolgeteams als legal eingestuft hat, wollen die Rivalen dem dominierenden Rennstall nun offenbar den Geldhahn zudrehen. Renault-Teamchef Falvio Britore ließ vor dem Großen Preis von China am Sonntag (9 Uhr MESZ live bei sport.de und RTL) durchblicken, dass sich Brawn nicht an Absprachen unter den Rennställen gehalten habe, den Diffusor nicht einzusetzen.

"Die WM ist entschieden. Brawn fährt mit einem Auto, das uns verboten wurde", sagte Briatore in Shanghai: "Es ist schon seltsam, dass Weltmeister wie McLaren-Mercedes, Ferrari, Renault oder auch BMW hinterherfahren." Er werde sich dafür einsetzen, dass das durch Jenson Button in den ersten beiden Rennen siegreiche Team von "Superhirn" Ross Brawn von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone als neuer Rennstall und nicht als Nachfolger von Honda eingestuft werde. Dadurch könnten dem WM-Spitzenreiter geschätzte 30 Millionen Dollar aus dem Formel-1-Vermarktungstopf verloren gehen.

Millionenaufwand für sieben Teams

Zuletzt hatte die Teamvereinigung FOTA noch das Vorhaben von Brawn unterstützt, die komplette Geldsumme zu bekommen. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen kündigte an, dass im kommenden Meeting der FOTA noch einmal über die Themen Brawn und Geld gesprochen werde. "Das Thema Diffusor war schon vor der Saison allen Teams bekannt, das hat keineswegs einer verschlafen. Die meisten Teams hatten halt ein anderes Verständnis der Regeln", sagte Theissen.


Jetzt müssten alle Teams bis auf die bereits mit einem Diffusor ausgestatteten Brawn, Toyota und Williams mit Millionenaufwand nachrüsten. Theissen: "Das ist mit dem von der FIA angestrebten Ziel, Geld zu sparen, sicher nicht zu vereinbaren." McLaren-Mercedes und Force India wollen den Diffusor angeblich schon am Sonntag in Shanhai einsetzen. Andere Topteams wie Ferrari oder auch BMW hoffen, beim Europa-Auftakt am 10. Mai in Barcelona mit dem neuen Bauteil starten zu können.

Heidfeld: Vorentscheidung in der WM

Ob sie allerdings den Rückstand zu Brawn aufholen können, ist laut BMW-Pilot Nick Heidfeld ungewiss: "Das war die Entscheidung des Jahres, die die WM mitentscheidet. Für einige ist der WM-Zug abgefahren." Dazu gehöre laut Williams-Pilot Nico Rosberg auch McLaren-Mercedes mit Weltmeister Lewis Hamilton.


Formel 1-WM schon entschieden?

Button auf dem Weg zum WM-Titel

Nick Heidfeld und Nico Rosberg sind sich einig: Nach der Legalisierung des Doppel-Diffusors ist BrawnGP-Pilot Jenson Button "klarer WM-Favorit". "Er hat die beiden bisherigen Rennen gewonnen und der Unterboden ist legal", sagte BMW-Sauber-Pilot vor dem Großen Preis von China in Shanghai. Rosberg räumt daneben auch dem Brasilianer Rubens Barrichello im zweiten BrawnGP Titelchancen ein: "Barrichello kann ein Wörtchen mitreden."

Vor dem dritten WM-Lauf am Sonntag (Start: 09.00 Uhr live bei sport.de und RTL) führt der Brite Button die WM-Wertung mit 15 Punkten klar vor seinem Teamkollegen Barrichello (10) an. Der Internationale Automobil-Verband FIA hatte in einer Berufungsverhandlung in Paris entscheiden, dass der von vier Teams beanstandete Doppel-Diffusor der Konkurrenten BrawnGP, Toyota und Williams den Regeln entspreche.

Heidfeld: FIA-Entscheidung hat mich geärgert

"Das kann die Entscheidung des Jahres sein", urteilte Heidfeld, dessen Team neben Ferrari, Renault und Red Bull den Protest gegen den Unterboden eingelegt hatte. "Für einige ist der WM-Zug abgefahren." Rosberg rechnet zum Beispiel damit, dass McLaren-Mercedes mit Weltmeister Lewis Hamilton nicht mehr um den Titel mitfahren könne. Den beiden anderen Top-Teams Ferrari und BMW traut der 23 Jahre alte Williams- Pilot dagegen zu, noch in die WM-Entscheidung einzugreifen.

Heidfeld sagte, er habe mit der Legalisierung des Doppel-Diffusors gerechnet, aber "das hat mich natürlich geärgert". Die Absegnung dieses Unterbodens bringe sein Team "in eine schwierige Situation im WM-Kampf". Um auf Augenhöhe mit BrawnGP, Toyota und Williams fahren zu können, reiche es nicht, den Doppel-Diffusor einfach zu kopieren.

Rosberg: Das ist super positiv

Rosberg freute sich hingegen über das Okay der Richter: "Das ist super positiv." Der Williams-Mann geht davon aus, dass die anderen Teams einige Zeit benötigen, um diesen technischen Rückstand wettmachen zu können. "Man kann den Diffusor ja nicht einfach ranschrauben", sagte Rosberg. "Zudem entwickeln wir ja auch weiter." Angeblich bringt der Doppel-Diffusor bis zu 0,5 Sekunden pro Runde.

Streitobjekt Diffusor

Der Diffusor ist ein wichtiges aerodynamisches Teil am Formel-1-Auto. Er hat große Bedeutung für den Abtrieb. Je mehr Abtrieb ein Wagen hat, desto besser liegt er auf der Straße.

Der Diffusor schließt wie eine Rampe am hinteren Teil des Unterbodens an. Laut Reglement des Internationalen Automobil- Verbandes FIA steigt der Diffusor auf einer Länge von 35 Zentimeter auf eine Höhe von 17,5 Zentimeter an.

Der Streit entzündete sich daran, dass Brawn GP, Williams und Toyota die Regel anders als die übrigen sieben Teams interpretierten und eine Grauzone nutzten. Diese drei Rennställe bauten eine zweite, kürzere Platte über den eigentlichen Diffusor. So entstand eine Art Doppel-Diffusor. Die Platte ist von unten nicht sichtbar. Es wird geschätzt, dass die Autos durch diese Entwicklung bis zu 0,5 Sekunden pro Runde schneller sind. Diese Konstruktion hat das Berufungsgericht der FIA endgültig für legal erklärt.
Die Kritiker vermuten, dass durch Löcher im Unterboden die Luft in den oberen der beiden Diffusoren einströmt und damit der Abtrieb erhöht wird. Ferrari, BMW Sauber, Red Bull und Renault hatten die Lösung für illegal eingestuft und Proteste eingelegt, die in Paris verhandelt wurden. Die Rennkommissare der beiden Grands Prix in Melbourne und Sepang hatten die Diffusoren bereits für regelkonform erklärt.

Nun müssen die übrigen sieben Teams nachziehen, um die Vorteile der drei Konkurrenten wettzumachen. Kritiker befürchten einen Entwicklungs-Wettlauf, der den Sparbemühungen der Formel 1 widerspricht.

Brawn froh - BMW & Ferrari enttäuscht

Ross Brawn: "Wir respektieren das Recht unserer Konkurrenten, jedes Design-Bestandteil und Konzept unseres Autos in Frage zu stellen. Die technische Abteilung der FIA, die Kommissare bei den Grands Prix in Australien und Malaysia und jetzt fünf Berufungsrichter haben aber unsere Einschätzung bestätigt, dass unser Auto immer den technischen Regularien für 2009 entsprach."

Tadashi Yamashina (Toyota-Teamchef): "Ich war zuversichtlich, dass das Berufungsgericht zu diesem Urteil kommen würde, und bin damit zufrieden. Wir hatten nie daran gezweifelt, dass unser Auto den Regeln entspricht. Es war eine herausfordernde Zeit für die Formel 1. Ich bin froh, dass diese jetzt hinter uns liegt und wir uns auf eine aufregende Saison auf der Strecke konzentrieren können."

Mario Theissen (BMW-Motorsportdirektor): "Wir werden die Entscheidung des Berufungsgerichts akzeptieren. Damit herrscht hier nun Klarheit bezüglich der Anwendung des Reglements. Die Entscheidung führt dazu, dass nun sieben Teams große Investitionen tätigen müssen, um ihre Autos entsprechend umzubauen. "

Stefeno Domenicali (Ferrari-Teamchef): "Leider zwingt uns diese Entscheidung, fundamentale Bereiche unseres Designs zu ändern, um wieder auf Augenhöhe zu kommen. Das wird Zeit und Geld kosten."

Norbert Haug (Mercedes-Motorsportchef): "Der Vorteil, den sich die drei Teams seit ihrer Reglements-Interpretation gesichert haben, ist auf keinen Fall kurzfristig wettzumachen. Was die einen in neun Monaten erreichten, können die anderen nicht in neun Wochen schaffen."