Auf der Suche nach mir selbst.
Der Blog der zuvor "Der Bücher-Fußball-Games-Formel 1-Musik-Blog von Ela" hieß.
Freitag, 31. Juli 2009
weitere Schumi-News
Darf Schumi doch im F60 testen?
Michael Schumacher erhält vor seinem Comeback in der Formel 1 möglicherweise eine Sondererlaubnis für einen Test im aktuellen Ferrari-Boliden F60. Ferrari-Sportdirektor Massimo Rivola bat die Konkurrenten nach Angaben in einem Brief um das Sonderrecht für den siebenmaligen Weltmeister; die Teamvereinigung FOTA deutete bereits ihre Zustimmung an.
"Wir haben die Teams schriftlich gebeten, einem Testtag für Michael zuzustimmen", sagte Ferrari-Teamsprecher Luca Colajanni der. "Wir warten nun auf eine Antwort." Unabhängig davon erklärte Colajanni, dass Schumacher beliebig häufig mit alten Modellen üben könne.
"Ich glaube, alle FOTA-Teams haben diese Bitte akzeptiert", wird FOTA-Vizepräsident John Howett von 'SpeedTV.com' zitiert: "Die Situation ist sehr unglücklich für Felipe Massa und dies ist eine sportliche Geste, die Ferrari sicherlich zu schätzen weiß."
"Wir haben die Teams schriftlich gebeten, einem Testtag für Michael zuzustimmen", sagte Ferrari-Teamsprecher Luca Colajanni der. "Wir warten nun auf eine Antwort." Unabhängig davon erklärte Colajanni, dass Schumacher beliebig häufig mit alten Modellen üben könne.
"Ich glaube, alle FOTA-Teams haben diese Bitte akzeptiert", wird FOTA-Vizepräsident John Howett von 'SpeedTV.com' zitiert: "Die Situation ist sehr unglücklich für Felipe Massa und dies ist eine sportliche Geste, die Ferrari sicherlich zu schätzen weiß."
In der FOTA sind noch sieben der neun Konkurrenten organisiert, zudem müssen die ausgeschlossenen Teams Williams und Force India zustimmen.
Iceman Kimi lässt Schumi-Comeback kalt
Alle freuen sich auf die Rückkehr von Michael Schumacher. Wirklich alle? Einen jedenfalls lässt der Rummel um das Comeback des Rekordweltmeisters ziemlich kalt: Kimi Räikkönen: "Mir ist egal, wer den zweiten Ferrari fährt", sagte der Finne, dessen Teamkollege Schumacher als Ersatz des verletzten Brasilianers Felipe Massa sein wird.
"Es wird nett sein, ihn als Teamkollegen zu haben. Schon in der Vergangenheit waren wir nah dran, Kollegen zu werden", sagte der 'Iceman' nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport' am Freitag. Der 29-Jährige nimmt derzeit an der Finnland-Rallye teil.
"Es wird nett sein, ihn als Teamkollegen zu haben. Schon in der Vergangenheit waren wir nah dran, Kollegen zu werden", sagte der 'Iceman' nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport' am Freitag. Der 29-Jährige nimmt derzeit an der Finnland-Rallye teil.
Die Konkurrenz hat gehörig Respekt vor Schumacher. "Wenn einer ins Auto springen kann und vorne mitfährt, dann er", sagte WM-Spitzenreiter Jenson Button.
Schumi zufrieden mit skurriler Testfahrt
Michael Schumacher gibt in der Vorbereitung auf sein aufsehenerregendes Comeback Gas. Der 40-Jährige hat heute wieder Formel-1-Luft geschnuppert. Auf der Teststrecke in Mugello (ITA) fuhr Schumi den Ferrari F2007. In dem Auto war Kimi Räikkönen vor zwei Jahren Weltmeister geworden. Den aktuellen F60 darf Schumacher wegen des Testverbots nicht fahren. Aber das störte ihn wenig: "Ein gutes Gefühl, wieder in einem Formel-1-Auto zu sitzen, auch wenn es ein altes Auto war", sagte Schumi nach den Testfahrten auf seiner Internetseite.
Ferrari-Mitarbeiter waren wegen der offiziellen Sommerpause auf der Strecke nicht zugelassen, so dass Schumacher bei seinen Tests auf sich allein gestellt war. Außerdem musste er auf Slick-Reifen aus der GP2-Serie zurückgreifen. "Damit hat man natürlich keine echten Anhaltspunkte", sagte Schumi auf seiner Internetseite.
Kurz vor 11 Uhr kam der siebenmalige Weltmeister unter Ausschluss der Öffentlichkeit im alten Ferrari-Modell F2007 für erste Testrunden auf die Rennstrecke. Nach einer Installationsrunde und einigen Startübungen gab der Rekordweltmeister dann Vollgas auf der Strecke. Schumi drehte eine Runde nach der nächsten.
Den Medienvertretern bot sich ein völlig skurriles Bild: Der Teststrecken-Ort in der Toskana glich einem Hochsicherheitstrakt. Die Öffentlichkeit wird durch die Roten total abgeschirmt. Journalisten konnten nur von einem Hügel aus beobachten, wie ein einsames rotes Auto Runde für Runde drehte. Kamerateams waren hinter den Zäunen in etwa 150 m Luftlinie positioniert.
"Zwar kann ich hier keine aktuellen oder letztjährigen Autos fahren, aber ich möchte eben so viel wie möglich fahren, und da ist das schon mal eine gute Option", erklärte Schumacher vor Fahrtantritt auf seiner Internetseite. Und Schumi ließ seinen Worten Tagen folgen. Am ersten Vorbereitungstag standen für den deutschen insgesamt drei Testphasen an. Bis zum Mittag hatte der Deutsche schon rund 35 Runden heruntergespult. Um 14 Uhr begann die letzte Testphase des Tages. Gegen 16 Uhr war der 1. Trainingstag für ihn beendet.
Ferrari-Mitarbeiter waren wegen der offiziellen Sommerpause auf der Strecke nicht zugelassen, so dass Schumacher bei seinen Tests auf sich allein gestellt war. Außerdem musste er auf Slick-Reifen aus der GP2-Serie zurückgreifen. "Damit hat man natürlich keine echten Anhaltspunkte", sagte Schumi auf seiner Internetseite.
Kurz vor 11 Uhr kam der siebenmalige Weltmeister unter Ausschluss der Öffentlichkeit im alten Ferrari-Modell F2007 für erste Testrunden auf die Rennstrecke. Nach einer Installationsrunde und einigen Startübungen gab der Rekordweltmeister dann Vollgas auf der Strecke. Schumi drehte eine Runde nach der nächsten.
Den Medienvertretern bot sich ein völlig skurriles Bild: Der Teststrecken-Ort in der Toskana glich einem Hochsicherheitstrakt. Die Öffentlichkeit wird durch die Roten total abgeschirmt. Journalisten konnten nur von einem Hügel aus beobachten, wie ein einsames rotes Auto Runde für Runde drehte. Kamerateams waren hinter den Zäunen in etwa 150 m Luftlinie positioniert.
"Zwar kann ich hier keine aktuellen oder letztjährigen Autos fahren, aber ich möchte eben so viel wie möglich fahren, und da ist das schon mal eine gute Option", erklärte Schumacher vor Fahrtantritt auf seiner Internetseite. Und Schumi ließ seinen Worten Tagen folgen. Am ersten Vorbereitungstag standen für den deutschen insgesamt drei Testphasen an. Bis zum Mittag hatte der Deutsche schon rund 35 Runden heruntergespult. Um 14 Uhr begann die letzte Testphase des Tages. Gegen 16 Uhr war der 1. Trainingstag für ihn beendet.
"Abwarten, wie mein Körper reagiert"
Wie der weitere Test-Fahrplan aussieht, weiß nur Schumacher selbst. Gerüchten zufolge bereitet er sich als Nächstes in einem F1-Simulator in Turin auf den Europa-GP in Valencia vor. "Jetzt muss man mal abwarten, wie mein Körper und meine Muskeln in den nächsten Tagen reagieren", so Schumacher.
Für den siebenmaligen Weltmeister, der sich mit Hochdruck auf sein Comeback am 23. August in Valencia vorbereitet, geht es darum, sich wieder an die Fliehkräfte und die körperlichen Beanspruchungen zu gewöhnen. "Er wird versuchen, so häufig wie möglich zu fahren, um die Belastungen in einem Formel-1-Wagen wieder zu erfahren", sagte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm.
Bereits am Tag nach der Comeback-Ankündigung war Schumacher in Maranello angekommen - per Hubschrauber aus seiner schweizerischen Heimat am Genfer See. Am statischen Simulator habe er die Funktionalität des Lenkrads gecheckt. Auch sein Sitz im F60 von Felipe Massa soll angepasst worden sein. "Natürlich habe ich auch gleich noch mal die Gelegenheit genutzt und mich mit den Ingenieuren zum weiteren Vorgehen beraten", schrieb Schumacher, der sein bis dato letztes Rennen am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo bestritten hatte.
Der Wagen stammt von F1 Clienti, einer Ferrari-Abteilung, die sich um die Pflege ehemaliger Rennwagen kümmert. "Das Testverbot in der Formel 1 ist ja bekannt, daher habe ich die Jungs von F1 Clienti kontaktiert, ob die mir ein Auto geben können", sagte Schumacher. Im neuen Wagen könnte er lediglich bei einem PR-Termin fahren. Es ist anzunehmen, dass Ferrari diese Chance nutzen wird.
Schumacher soll den verunglückten Massa ersetzen, bis der Brasilianer sich selbst wieder ans Steuer des in dieser Saison nicht gerade glänzenden F60 setzen kann. Der 91-malige Grand-Prix-Gewinner Schumacher hatte eine Rückkehr in die Formel 1 immer ausgeschlossen, die besondere Situation stimmte ihn - aus Verbundenheit zu Ferrari - nun um. "Als ich Schumacher ins Büro gerufen habe, habe ich das Feuer in seinen Augen gesehen", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Donnerstagabend in einem TV-Interview am Rande der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom.
Für den siebenmaligen Weltmeister, der sich mit Hochdruck auf sein Comeback am 23. August in Valencia vorbereitet, geht es darum, sich wieder an die Fliehkräfte und die körperlichen Beanspruchungen zu gewöhnen. "Er wird versuchen, so häufig wie möglich zu fahren, um die Belastungen in einem Formel-1-Wagen wieder zu erfahren", sagte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm.
Bereits am Tag nach der Comeback-Ankündigung war Schumacher in Maranello angekommen - per Hubschrauber aus seiner schweizerischen Heimat am Genfer See. Am statischen Simulator habe er die Funktionalität des Lenkrads gecheckt. Auch sein Sitz im F60 von Felipe Massa soll angepasst worden sein. "Natürlich habe ich auch gleich noch mal die Gelegenheit genutzt und mich mit den Ingenieuren zum weiteren Vorgehen beraten", schrieb Schumacher, der sein bis dato letztes Rennen am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo bestritten hatte.
Der Wagen stammt von F1 Clienti, einer Ferrari-Abteilung, die sich um die Pflege ehemaliger Rennwagen kümmert. "Das Testverbot in der Formel 1 ist ja bekannt, daher habe ich die Jungs von F1 Clienti kontaktiert, ob die mir ein Auto geben können", sagte Schumacher. Im neuen Wagen könnte er lediglich bei einem PR-Termin fahren. Es ist anzunehmen, dass Ferrari diese Chance nutzen wird.
Schumacher soll den verunglückten Massa ersetzen, bis der Brasilianer sich selbst wieder ans Steuer des in dieser Saison nicht gerade glänzenden F60 setzen kann. Der 91-malige Grand-Prix-Gewinner Schumacher hatte eine Rückkehr in die Formel 1 immer ausgeschlossen, die besondere Situation stimmte ihn - aus Verbundenheit zu Ferrari - nun um. "Als ich Schumacher ins Büro gerufen habe, habe ich das Feuer in seinen Augen gesehen", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Donnerstagabend in einem TV-Interview am Rande der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom.
Pro und Contra
Das Comeback: Märchen oder Flop?
Fast drei Jahre nach seinem Karriere-Ende in der Formel 1 kehrt Michael Schumacher zurück ins Cockpit und fährt wieder Rennen in der 'Königsklasse'. Wird es das erfolgreichste Comeback in der Geschichte des Sports?
sport.de zeigt, was dafür und was dagegen spricht, dass die Rückkehr zum Schumi-Märchen wird.
Darum klappt Schumis Comeback
Seine Erfahrung
Schumi ist der geborene Rennfahrer und mit 249 gefahrenen Grands Prix ein alter Hase, der das Sieger-Gen besitzt. Mit 91 Erfolgen ist er der erfolgreichste F1-Fahrer aller Zeiten. Zwar fehlt ihm die Fahrpraxis, aber als Ferrari-Berater ist er seit Jahren ganz nah am Geschehen.
Sein Ehrgeiz
Auch nach seiner Karriere kam Schumi nicht vom Motorsport los. Er fuhr Motorrad-Rennen und nahm regelmäßig beim Race of Champion teil. Für den 40-Jährigen zählt nur der Erfolg. Dafür quälte er sich permanent. Im Fahrerfeld war er über all die Jahre stets der ehrgeizigste Pilot. Ein zweiter Platz war für ihn wie eine Niederlage.
Seine Fitness
Mit 40 Jahren ist Schumi natürlich der älteste Fahrer im Feld, aber keineswegs der schlecht trainierteste Pilot. Weil er dem Motorsport erhalten blieb, arbeitete der Kerpener auch unermüdlich an seiner Kondition und Fitness. Und bis zu seinem Comeback in Valencia trainiert er wie ein Besessener, damit er den Belastungen im Rennauto standhält.
Sein Ruf
Schumacher gilt als lebende Legende und hat sich mit seinen Erfolgen extrem großen Respekt erarbeitet. Ob Jenson Button, Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton. Fast ehrfürchtig sprechen sie vom 'Denkmal Schumacher'. Das wird sich auch auf der Rennstrecke bemerkbar machen.
Seine Fans
Ob in Deutschland, Italien oder Brasilien: Auf der ganzen Welt fiebern Fans dem Comeback des siebenmaligen Weltmeisters entgegen. In jedem der sieben anstehenden Rennen wird Schumacher frenetisch gefeiert. So wird jeder Grand Prix - und nicht nur der Italien-GP in Monza - zu Schumachers Heimspiel.
Die Regeln
Zwar hat sich das Reglement im Vergleich zu Schumis Zeiten stark verändert, die aktuellen Regeln in der Formel 1 kommen ihm aber entgegen. Besonders die aerodynamischen Vorschriften sind ideal für Schumachers aggressiven Fahrstil. Durch die schmaleren Heckflügeln werden die Luftverwirbelungen und das Abtriebsniveau reduziert. Dadurch und durch das Energierückgewinnungs-System KERS wird das Überholen erleichtert.
Gute Erinnerungen
Vier der sieben Strecken, auf die Schumi in diesem Jahr zurückkehrt, kennt er wie seine Westentasche. In seiner Karriere feierte er in Spa, Monza, Suzuka und Sao Paulo insgesamt 21 seiner 91 GP-Siege.
Sein Glücksmonat
Für Schumi hätte es keinen günstigeren Zeitpunkt für ein Comeback geben können. Der August ist für den 40-Jährigen ein ganz besonderer Monat: Am 25. August fuhr Schumi sein erstes F1-Rennen. Im August 1992 gelang ihm sein erster F1-Sieg. Im August 1995 heirate Schumacher seine Corinna.
sport.de zeigt, was dafür und was dagegen spricht, dass die Rückkehr zum Schumi-Märchen wird.
Darum klappt Schumis Comeback
Seine Erfahrung
Schumi ist der geborene Rennfahrer und mit 249 gefahrenen Grands Prix ein alter Hase, der das Sieger-Gen besitzt. Mit 91 Erfolgen ist er der erfolgreichste F1-Fahrer aller Zeiten. Zwar fehlt ihm die Fahrpraxis, aber als Ferrari-Berater ist er seit Jahren ganz nah am Geschehen.
Sein Ehrgeiz
Auch nach seiner Karriere kam Schumi nicht vom Motorsport los. Er fuhr Motorrad-Rennen und nahm regelmäßig beim Race of Champion teil. Für den 40-Jährigen zählt nur der Erfolg. Dafür quälte er sich permanent. Im Fahrerfeld war er über all die Jahre stets der ehrgeizigste Pilot. Ein zweiter Platz war für ihn wie eine Niederlage.
Seine Fitness
Mit 40 Jahren ist Schumi natürlich der älteste Fahrer im Feld, aber keineswegs der schlecht trainierteste Pilot. Weil er dem Motorsport erhalten blieb, arbeitete der Kerpener auch unermüdlich an seiner Kondition und Fitness. Und bis zu seinem Comeback in Valencia trainiert er wie ein Besessener, damit er den Belastungen im Rennauto standhält.
Sein Ruf
Schumacher gilt als lebende Legende und hat sich mit seinen Erfolgen extrem großen Respekt erarbeitet. Ob Jenson Button, Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton. Fast ehrfürchtig sprechen sie vom 'Denkmal Schumacher'. Das wird sich auch auf der Rennstrecke bemerkbar machen.
Seine Fans
Ob in Deutschland, Italien oder Brasilien: Auf der ganzen Welt fiebern Fans dem Comeback des siebenmaligen Weltmeisters entgegen. In jedem der sieben anstehenden Rennen wird Schumacher frenetisch gefeiert. So wird jeder Grand Prix - und nicht nur der Italien-GP in Monza - zu Schumachers Heimspiel.
Die Regeln
Zwar hat sich das Reglement im Vergleich zu Schumis Zeiten stark verändert, die aktuellen Regeln in der Formel 1 kommen ihm aber entgegen. Besonders die aerodynamischen Vorschriften sind ideal für Schumachers aggressiven Fahrstil. Durch die schmaleren Heckflügeln werden die Luftverwirbelungen und das Abtriebsniveau reduziert. Dadurch und durch das Energierückgewinnungs-System KERS wird das Überholen erleichtert.
Gute Erinnerungen
Vier der sieben Strecken, auf die Schumi in diesem Jahr zurückkehrt, kennt er wie seine Westentasche. In seiner Karriere feierte er in Spa, Monza, Suzuka und Sao Paulo insgesamt 21 seiner 91 GP-Siege.
Sein Glücksmonat
Für Schumi hätte es keinen günstigeren Zeitpunkt für ein Comeback geben können. Der August ist für den 40-Jährigen ein ganz besonderer Monat: Am 25. August fuhr Schumi sein erstes F1-Rennen. Im August 1992 gelang ihm sein erster F1-Sieg. Im August 1995 heirate Schumacher seine Corinna.
Darum könnte Schumis Comeback in die Hose gehen
Fehlende Fahrpraxis
Fast drei Jahre hatte Schumi keine echte Fahrpraxis. Seinen letzten GP fuhr er am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo. Weil seit diesem Jahr Testfahrten während der Saison verboten sind, hat Schumi nur die Möglichkeit im alten Ferrari zu testen. Den F60 kennt er zwar theoretisch, aber die Praxis erfolgt erst bei den Freien Trainings.
Ungewohnte Teile am Auto
Ein neues Lenkrad, neue Reifen, KERS und eine extrem breiter Frontflügel. Auf all diese gewöhnungsbedürftigen Teilen muss sich Schumacher einstellen. Sein letztes Rennen auf Slicks fuhr der Deutsche vor 11 Jahren! KERS kennt Schumi zwar aus der Theorie, aber wie er es in der Praxis einsetzt, muss er noch herausfinden.
Sein Sorgen-Nacken
Körperlich ist er topfit, aber: Beim Motorradfahren hatte sich Schumi eine Nackenverletzung zugezogen. Inwieweit ihn diese während eines Grand Prix beeinflusst, ist fraglich. Fakt ist, dass Schumacher mit einer speziellen Nackenmuskulaturmaschine trainiert.
Ungewohntes Neuland
Drei der sieben Strecken kennt Schumacher überhaupt nicht. In Valencia, Singapur und Abu Dhabi fuhr er kein einziges Rennen in seiner Karriere. Hinzukommt, dass er noch nie ein Nachtrennen absolvierte. Am 27.9. wird es in Singapur die Premiere 'Schumi by night' geben. Als Vorbereitung bleibt ihm für die drei Kurse nur die Arbeit im Simulator.
Druck
Der Erfolgsdruck, unter dem die lebende Legende steht, ist gewaltig. Zwar stellte Schumi in seiner Karriere immer wieder unter Beweis, dass er mit Druck klarkommt, aber ein F1-Comeback ist eine neue Situation. Die ganze Welt wird den Rekordweltmeister unter die Lupe nehmen und jedes Manöver des 40-Jährigen kritisch beurteilen. Die anderen Fahrer werden dabei fast zu Statisten.
Die Konkurrenz
Durch Schumis Comeback rücken die aktuellen Fahrer in den Hintergrund. Gut möglich, dass sich manche Fahrer im Rennen hochmotiviert darauf konzentrieren, gegen Schumacher zu racen. Wer würde nicht gerne in die F1-Geschichte eingehen, indem er die Legende im Rennen geschlagen hat?
Fast drei Jahre hatte Schumi keine echte Fahrpraxis. Seinen letzten GP fuhr er am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo. Weil seit diesem Jahr Testfahrten während der Saison verboten sind, hat Schumi nur die Möglichkeit im alten Ferrari zu testen. Den F60 kennt er zwar theoretisch, aber die Praxis erfolgt erst bei den Freien Trainings.
Ungewohnte Teile am Auto
Ein neues Lenkrad, neue Reifen, KERS und eine extrem breiter Frontflügel. Auf all diese gewöhnungsbedürftigen Teilen muss sich Schumacher einstellen. Sein letztes Rennen auf Slicks fuhr der Deutsche vor 11 Jahren! KERS kennt Schumi zwar aus der Theorie, aber wie er es in der Praxis einsetzt, muss er noch herausfinden.
Sein Sorgen-Nacken
Körperlich ist er topfit, aber: Beim Motorradfahren hatte sich Schumi eine Nackenverletzung zugezogen. Inwieweit ihn diese während eines Grand Prix beeinflusst, ist fraglich. Fakt ist, dass Schumacher mit einer speziellen Nackenmuskulaturmaschine trainiert.
Ungewohntes Neuland
Drei der sieben Strecken kennt Schumacher überhaupt nicht. In Valencia, Singapur und Abu Dhabi fuhr er kein einziges Rennen in seiner Karriere. Hinzukommt, dass er noch nie ein Nachtrennen absolvierte. Am 27.9. wird es in Singapur die Premiere 'Schumi by night' geben. Als Vorbereitung bleibt ihm für die drei Kurse nur die Arbeit im Simulator.
Druck
Der Erfolgsdruck, unter dem die lebende Legende steht, ist gewaltig. Zwar stellte Schumi in seiner Karriere immer wieder unter Beweis, dass er mit Druck klarkommt, aber ein F1-Comeback ist eine neue Situation. Die ganze Welt wird den Rekordweltmeister unter die Lupe nehmen und jedes Manöver des 40-Jährigen kritisch beurteilen. Die anderen Fahrer werden dabei fast zu Statisten.
Die Konkurrenz
Durch Schumis Comeback rücken die aktuellen Fahrer in den Hintergrund. Gut möglich, dass sich manche Fahrer im Rennen hochmotiviert darauf konzentrieren, gegen Schumacher zu racen. Wer würde nicht gerne in die F1-Geschichte eingehen, indem er die Legende im Rennen geschlagen hat?
Donnerstag, 30. Juli 2009
Schumi-News
Alte Besen kehren gut...
Michael Schumacher will sich mit privaten Testfahrten auf sein Formel-1-Comeback in drei Wochen beim Europa-GP vorbereiten. Das berichtet der 'Tagesspiegel'. Der 40-Jährige plant, dabei einen älteren F1-Ferrari benutzen. Aufgrund des Testverbots in der Formel 1 darf der Deutsche vor seinem angepeilten Comeback in Valencia den aktuellen F60 nicht fahren. Deswegen versuche er gerade, mit Hilfe der Ferrari-Sparte "F1 Clienti", die mit älteren Rennwagen der Italiener handelt, ein älteres Formel-1-Modell zu organisieren, hieß es aus seinem Umfeld. Als Teststrecke kämen dafür Kurse in Italien in Frage, unter anderem Mugello und Imola.
Ferrari prüft derzeit, ob das im Einklang mit dem Reglement steht . Ansonsten bleibt ihm noch die Möglichkeit, einen kurzen Aerodynamik-Test auf einer Geraden im aktuellen F60 zu bestreiten. Schumi werde sich mit einem "spezifischen Trainingsprogramm" vorbereiten, teilte die Scuderia mit. Dies umfasst neben seiner 'Nackenmuskulaturmaschine' auch mehrere Sessions im FIAT-Simulator nahe Turin.
Ferrari prüft derzeit, ob das im Einklang mit dem Reglement steht . Ansonsten bleibt ihm noch die Möglichkeit, einen kurzen Aerodynamik-Test auf einer Geraden im aktuellen F60 zu bestreiten. Schumi werde sich mit einem "spezifischen Trainingsprogramm" vorbereiten, teilte die Scuderia mit. Dies umfasst neben seiner 'Nackenmuskulaturmaschine' auch mehrere Sessions im FIAT-Simulator nahe Turin.
Seit seinem Rücktritt 2006 saß der Deutsche bei drei verschiedenen Testfahrten insgesamt sechs Tage in einem F1-Renner. Im November 2007 fuhr er zwei Tage in Barcelona, einen Monat später zwei Tage in Jerez. Im Februar und April 2008 testete er insgesamt vier Tage auf dem Circuit de Catalunya. Bei den Tests saß Schumi im F2007 sowie dem Wagen aus dem vergangenen Jahr, dem F2008.
Schumi besitzt keinen Führerschein
Michael Schumacher hat für die Formel 1 keinen Führerschein mehr in der Tasche. "Die Super-Lizenz besitzt er nicht, die ist immer nur ein Jahr gültig," sagte Experte Christian Danner im Gespräch mit RTL.de. Gerät das Comeback des siebenmaligen Champions jetzt in Gefahr? "Nein, das ist überhaupt kein Problem", so Danner, "das ist nicht mehr als eine Formalie."
Laut den FIA-Regularien erhält ein Pilot die Super-Lizenz, wenn er in den vergangenen drei Jahren mindestens 15 Rennen absolviert hat. Dies trifft auf Schumacher zu. In seiner bis dato letzten Formel-1-Saison bestritt der mittlerweile 40-Jährige 2006 alle 18 Rennen. Beantragt werden muss die Superlizenz vom Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) mindestens 14 Tage vor dem Grand Prix. Von der FIA sickerte bereits durch, dass sich Schumacher um die Lizenz keine Gedanken machen muss.
Der fehlende Führerschein ist aber nicht die einzige Hürde, die Schumi auf dem Weg zu seinem anvisierten Comeback beim GP von Europa in Valencia am 23. August meistern muss. Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so gebaut sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Abziehen des Lenkrades beträgt zehn Sekunden.
Laut den FIA-Regularien erhält ein Pilot die Super-Lizenz, wenn er in den vergangenen drei Jahren mindestens 15 Rennen absolviert hat. Dies trifft auf Schumacher zu. In seiner bis dato letzten Formel-1-Saison bestritt der mittlerweile 40-Jährige 2006 alle 18 Rennen. Beantragt werden muss die Superlizenz vom Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) mindestens 14 Tage vor dem Grand Prix. Von der FIA sickerte bereits durch, dass sich Schumacher um die Lizenz keine Gedanken machen muss.
Der fehlende Führerschein ist aber nicht die einzige Hürde, die Schumi auf dem Weg zu seinem anvisierten Comeback beim GP von Europa in Valencia am 23. August meistern muss. Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so gebaut sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Abziehen des Lenkrades beträgt zehn Sekunden.
Hierzu muss die Fahrerzelle des F60 speziell auf Schumacher angepasst werden. In einem Test muss Schumi beweisen, dass er schnell genug aus dem Cockpit klettern kann. Das ganze Prozedere sei jedoch nur "eine Sache von zwei Minuten", erläuterte Danner, "dann ist das erledigt."
Sorgen bereitet dagegen der Zustand von Schumachers Nacken. Bei einem Motorradunfall im Februar 2009 hatte sich der 40-Jährige schwer verletzt. "Das einzige Fragezeichen, das ich sehe, ist der Nacken, das ist ein Risiko", sagte seine Pressesprecherin Sabine Kehm dem 'Tagesspiegel'. "Michael trainiert mit seiner alten Nackenmuskulaturmaschine." Grünes Licht vom Rennarzt benötigt Schumacher aber nicht, einer speziellen medizinischen Untersuchung muss er sich nicht unterziehen. "Erst Piloten ab 50 Jahren müssen ein EKG machen lassen", so Danner, "aber da hat er ja noch ein paar Jahre Zeit."
Da Schumacher jedoch Perfektionist ist, wird er sich ausgiebig in der Sportklinik in Bad Nauheim durchchecken lassen. "Wenn Michael nicht so hart in all den vergangenen Monaten gearbeitet hätte, wäre das alles gar nicht möglich", sagte Chefarzt Dr. Johannes Peil. Er rechnet damit, dass die Untersuchungen "einige Tage in Anspruch nehmen".
Sorgen bereitet dagegen der Zustand von Schumachers Nacken. Bei einem Motorradunfall im Februar 2009 hatte sich der 40-Jährige schwer verletzt. "Das einzige Fragezeichen, das ich sehe, ist der Nacken, das ist ein Risiko", sagte seine Pressesprecherin Sabine Kehm dem 'Tagesspiegel'. "Michael trainiert mit seiner alten Nackenmuskulaturmaschine." Grünes Licht vom Rennarzt benötigt Schumacher aber nicht, einer speziellen medizinischen Untersuchung muss er sich nicht unterziehen. "Erst Piloten ab 50 Jahren müssen ein EKG machen lassen", so Danner, "aber da hat er ja noch ein paar Jahre Zeit."
Da Schumacher jedoch Perfektionist ist, wird er sich ausgiebig in der Sportklinik in Bad Nauheim durchchecken lassen. "Wenn Michael nicht so hart in all den vergangenen Monaten gearbeitet hätte, wäre das alles gar nicht möglich", sagte Chefarzt Dr. Johannes Peil. Er rechnet damit, dass die Untersuchungen "einige Tage in Anspruch nehmen".
"Ecclestone sollte Gehalt zahlen"
Niki Lauda hat für Michael Schumacher einen Extra-Testtag gefordert, bevor er beim Großen Preis von Europa in Valencia als Ersatz für den verletzten Brasilianer in den Ferrari steigt. "Wenn man es fair machen würde, müsste man ihm zumindest einen Testtag auf irgendeiner Strecke mit dem Ferrari genehmigen. Dann würde Michael wenigstens das Auto kennen", sagte Lauda der Tageszeitung 'Welt': "Ich fürchte aber, dass dies nicht passieren wird, da die Konkurrenz natürlich sagt: Warum er und nicht wir? Deshalb wird es sehr schwierig für ihn."
Auch ohne einen zusätzlichen Test, den das Testverbot während der Saison nicht zulässt, sieht der RTL-Experte für Schumacher "überhaupt kein Problem, auch wenn die Voraussetzungen natürlich schwierig sind". "Sein erstes Rennen findet ausgerechnet in Valencia statt, auf einem Kurs also, den Michael noch nie gefahren ist", meinte Lauda.
Auch ohne einen zusätzlichen Test, den das Testverbot während der Saison nicht zulässt, sieht der RTL-Experte für Schumacher "überhaupt kein Problem, auch wenn die Voraussetzungen natürlich schwierig sind". "Sein erstes Rennen findet ausgerechnet in Valencia statt, auf einem Kurs also, den Michael noch nie gefahren ist", meinte Lauda.
Generell findet Lauda Schumachers Rückkehr gut. "Für das Marketing der Formel 1 ist Michaels Comeback das Beste, was passieren konnte. Eigentlich sollte Bernie Ecclestone Schumachers Gehalt übernehmen", sagte er.
Stimmen zu Schumis Comeback
"Schumacher ist absolut Hardcore"
Schumacher-Manager Willi Weber im 'Tagesspiegel': "Ferrari hat ihn gebeten, es zu machen, und er konnte nicht Nein sagen. Das Problem ist die Erwartungshaltung der Menschen, wenn ein Schumacher wieder ins Auto steigt, dann wollen sie ihn siegen sehen. Er hat eine Riesenlust, ist topfit und gut vorbereitet."
Schumacher-Sprecherin Sabine Kehm im 'Tagesspiegel':
"Der Nacken, das ist ein Risiko. Er muss natürlich noch gesundheitliche Checks machen."
Vater Rolf Schumacher in 'Bild': "Wenn er wieder Motorrad fahren würde, hätte ich mehr Sorgen. Das ist gefährlicher, da gehören auch Stürze dazu. Er wird jetzt ein paar harte Wochen Training vor sich haben. Er muss jetzt erst das Auto kennenlernen, weil er das ja schon lange nicht mehr gemacht hat. Aber wenn das einer schafft, dann der Michael."
Ralf Schumacher: "Das ist wohl die Sportsensation der letzten Jahre, damit hätte selbst ich nicht gerechnet, dass Michael nochmals an einem Formel 1-Rennen teilnimmt. Das ist das Beste, was der Formel 1 passieren kann. Michael ist auf jeden Fall noch schnell genug. Ich drücke ihm die Daumen und wünsche Michael für sein Comeback viel Erfolg."
Luca di Montezemolo (Ferrari-Präsident): "Danke für diesen Freundschaftsdienst, das zeigt sein großes Herz für Ferrari. Wir wollten Michael unbedingt fahren sehen. In diesem schwierigen Moment wollten wir das Fieber in und um Ferrari neu entfachen."
Schumacher-Sprecherin Sabine Kehm im 'Tagesspiegel':
"Der Nacken, das ist ein Risiko. Er muss natürlich noch gesundheitliche Checks machen."
Vater Rolf Schumacher in 'Bild': "Wenn er wieder Motorrad fahren würde, hätte ich mehr Sorgen. Das ist gefährlicher, da gehören auch Stürze dazu. Er wird jetzt ein paar harte Wochen Training vor sich haben. Er muss jetzt erst das Auto kennenlernen, weil er das ja schon lange nicht mehr gemacht hat. Aber wenn das einer schafft, dann der Michael."
Ralf Schumacher: "Das ist wohl die Sportsensation der letzten Jahre, damit hätte selbst ich nicht gerechnet, dass Michael nochmals an einem Formel 1-Rennen teilnimmt. Das ist das Beste, was der Formel 1 passieren kann. Michael ist auf jeden Fall noch schnell genug. Ich drücke ihm die Daumen und wünsche Michael für sein Comeback viel Erfolg."
Luca di Montezemolo (Ferrari-Präsident): "Danke für diesen Freundschaftsdienst, das zeigt sein großes Herz für Ferrari. Wir wollten Michael unbedingt fahren sehen. In diesem schwierigen Moment wollten wir das Fieber in und um Ferrari neu entfachen."
Luiz Antonio Massa (Vater des verletzten Felipe Massa): "Felipe wird sicherlich froh über diese Nachricht sein. Schließlich könnte es keinen Besseren für das freie Cockpit geben. Unter allen Aspekten ist er die beste Lösung."
Rubens Barrichello (Brawn-GP- Pilot, Ex-Teamkollege von Schumacher): "Es gibt keinen Besseren, um Felipe zu ersetzen. Was ich aber wirklich will, ist, dass Felipe wieder in Ordnung kommt. Der Rest ist egal."
Sebastian Vettel (Red Bull Racing): "Ich denke, es ist für alle eine große Überraschung und es wird viele Fans freuen, Michael in der Formel 1 wiederzusehen. Nichtsdestotrotz geht es ganz normal weiter und wir müssen uns auf uns konzentrieren. Duelle gibt es jeden Sonntag, wenn um 14 Uhr nachmittags die Startlampen ausgehen, denn es tritt jeder gegen jeden an und der Beste gewinnt. Gegen wen man letzen Endes fährt, ist egal."
Jenson Button (Brawn-GP-Pilot, Führender in der WM-Wertung): "Es ist gut, Michael zurückzuhaben. Es ist sehr mutig von ihm, diese Herausforderung anzunehmen. Ich denke, er wird auf jeden Fall wettbewerbsfähig sein. Ferrari kann sich glücklich schätzen, dass sie jemanden in ihrem Team haben, der sofort ins Cockpit springen kann."
Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes, Weltmeister 2008): "Es ist eine Ehre und ein Privileg, gegen Michael Schumacher anzutreten. Michael ist eine Sportlegende. Die ganze Welt wird sich sein Comeback in Valencia anschauen. Ich wünsche ihm alles Gute."
Manfred Loppe (Sportchef RTL): "Die Formel 1 ist und bleibt unberechenbar und gerade deshalb ist so einmalig! Valencia 2009, der GP von Europa, wird ein historisches Rennen: Schumacher, der Champion ist zurück, Vettel, sein Thronfolger fordert ihn heraus! Das hat es noch nie gegeben. Deutschland hat immer davon geträumt und jetzt wird Deutschland diesen großen Moment entsprechend feiern."
David Coulthard (Ex-F1-Pilot): "Das ist wirklich eine gute Nachricht. Wir werden alle überrascht sein, zu was er noch in der Lage sein wird. Michael hat es absolut drauf, sofort wieder ins Auto zu steigen und wieder vorne mitzufahren. Er ist ein Rennfahrer durch und durch."
Jody Scheckter ('BBC'): "Niki Lauda kam zurück und gewann die Weltmeisterschaft, also ist es nicht unmöglich. Man muss sagen, er ist wahrscheinlich der Größte in der Formel 1 aller Zeiten, also denke ich, dass er ziemlich schnell konkurrenzfähig sein wird."
Schumis ehemaliger Teamchef Eddie Jordan: "Schumacher ist absolut Hardcore. Ob er 20 ist oder 40, macht keinen riesigen Unterschied."
Norbert Haug (Mercedes-Sportchef): "Mich hat es schon überrascht, aber ich weiß auch, dass er ein Racer ist. Ich traue ihm vieles zu. Wenn das Auto so ist wie zuletzt in Ungarn, traue ich ihm durchaus zu, dass er vorne mitfährt. Das Talent und die Fähigkeiten hat er, ich glaube, seine Instinkte und Reaktionen sind immer noch da, weil er sich absolut fit gehalten hat. Er ist noch ein junger Kerl, der nicht mit der Formel 1 abgeschlossen hatte."
Box-Weltmeister Vitali Klitschko: "Mit Sicherheit kann er erfolgreich zurückkommen. Ich habe ja auch bewiesen, dass man nach vier Jahren Pause als Weltmeister zurückkommen kann."
Franz Beckenbauer: "Nachdem Michael Schumacher zurückgetreten ist, habe ich keine Formel 1 mehr angeschaut. Ab jetzt guck ich wieder jedes Rennen!"
Lothar Matthäus (Kapitän der Weltmeisterelf von 1990): "Ich finde es geil, dass er wieder fährt. Man soll jetzt zwar keine Wunderdinge erwarten, weil Ferrari ja in dieser Saison Probleme hatte, in die Spur zu kommen. Aber ich bin überzeugt davon, dass man ihm nicht anmerken wird, dass er zwei Jahre weg gewesen ist."
Dirk Nowitzki (deutscher Basketball-Superstar): "Das finde ich super! Ich hatte aufgehört, Formel 1 zu gucken. Aber jetzt werde ich wieder schauen. Alles Gute, Michael!"
Rubens Barrichello (Brawn-GP- Pilot, Ex-Teamkollege von Schumacher): "Es gibt keinen Besseren, um Felipe zu ersetzen. Was ich aber wirklich will, ist, dass Felipe wieder in Ordnung kommt. Der Rest ist egal."
Sebastian Vettel (Red Bull Racing): "Ich denke, es ist für alle eine große Überraschung und es wird viele Fans freuen, Michael in der Formel 1 wiederzusehen. Nichtsdestotrotz geht es ganz normal weiter und wir müssen uns auf uns konzentrieren. Duelle gibt es jeden Sonntag, wenn um 14 Uhr nachmittags die Startlampen ausgehen, denn es tritt jeder gegen jeden an und der Beste gewinnt. Gegen wen man letzen Endes fährt, ist egal."
Jenson Button (Brawn-GP-Pilot, Führender in der WM-Wertung): "Es ist gut, Michael zurückzuhaben. Es ist sehr mutig von ihm, diese Herausforderung anzunehmen. Ich denke, er wird auf jeden Fall wettbewerbsfähig sein. Ferrari kann sich glücklich schätzen, dass sie jemanden in ihrem Team haben, der sofort ins Cockpit springen kann."
Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes, Weltmeister 2008): "Es ist eine Ehre und ein Privileg, gegen Michael Schumacher anzutreten. Michael ist eine Sportlegende. Die ganze Welt wird sich sein Comeback in Valencia anschauen. Ich wünsche ihm alles Gute."
Manfred Loppe (Sportchef RTL): "Die Formel 1 ist und bleibt unberechenbar und gerade deshalb ist so einmalig! Valencia 2009, der GP von Europa, wird ein historisches Rennen: Schumacher, der Champion ist zurück, Vettel, sein Thronfolger fordert ihn heraus! Das hat es noch nie gegeben. Deutschland hat immer davon geträumt und jetzt wird Deutschland diesen großen Moment entsprechend feiern."
David Coulthard (Ex-F1-Pilot): "Das ist wirklich eine gute Nachricht. Wir werden alle überrascht sein, zu was er noch in der Lage sein wird. Michael hat es absolut drauf, sofort wieder ins Auto zu steigen und wieder vorne mitzufahren. Er ist ein Rennfahrer durch und durch."
Jody Scheckter ('BBC'): "Niki Lauda kam zurück und gewann die Weltmeisterschaft, also ist es nicht unmöglich. Man muss sagen, er ist wahrscheinlich der Größte in der Formel 1 aller Zeiten, also denke ich, dass er ziemlich schnell konkurrenzfähig sein wird."
Schumis ehemaliger Teamchef Eddie Jordan: "Schumacher ist absolut Hardcore. Ob er 20 ist oder 40, macht keinen riesigen Unterschied."
Norbert Haug (Mercedes-Sportchef): "Mich hat es schon überrascht, aber ich weiß auch, dass er ein Racer ist. Ich traue ihm vieles zu. Wenn das Auto so ist wie zuletzt in Ungarn, traue ich ihm durchaus zu, dass er vorne mitfährt. Das Talent und die Fähigkeiten hat er, ich glaube, seine Instinkte und Reaktionen sind immer noch da, weil er sich absolut fit gehalten hat. Er ist noch ein junger Kerl, der nicht mit der Formel 1 abgeschlossen hatte."
Box-Weltmeister Vitali Klitschko: "Mit Sicherheit kann er erfolgreich zurückkommen. Ich habe ja auch bewiesen, dass man nach vier Jahren Pause als Weltmeister zurückkommen kann."
Franz Beckenbauer: "Nachdem Michael Schumacher zurückgetreten ist, habe ich keine Formel 1 mehr angeschaut. Ab jetzt guck ich wieder jedes Rennen!"
Lothar Matthäus (Kapitän der Weltmeisterelf von 1990): "Ich finde es geil, dass er wieder fährt. Man soll jetzt zwar keine Wunderdinge erwarten, weil Ferrari ja in dieser Saison Probleme hatte, in die Spur zu kommen. Aber ich bin überzeugt davon, dass man ihm nicht anmerken wird, dass er zwei Jahre weg gewesen ist."
Dirk Nowitzki (deutscher Basketball-Superstar): "Das finde ich super! Ich hatte aufgehört, Formel 1 zu gucken. Aber jetzt werde ich wieder schauen. Alles Gute, Michael!"
Auch Mercedes? / Massa geht es besser
Neue Diskussion bei Mercedes
Der Ausstieg von BMW aus der Formel 1 hat bei Mercedes die Debatte über das Engagement in der 'Königsklasse' wieder in Gang gebracht. "In der Belegschaft wird das Engagement von Daimler in der Formel 1 nach wie vor diskutiert, insbesondere vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen, die Beschäftigten täglich spüren. Sicher wird der Rückzug von BMW aus der Formel 1 diese Debatte weiter anheizen", sagte Daimler-Betriebsratsvertreter Helmut Lense der 'Stuttgarter Zeitung'.
Das Vorstandsmitglied hatte schon vor Monaten mit Blick auf die Sparmaßnahmen im Konzern den Ausstieg aus dem früher bis zu 270 Millionen teuren Projekt von Mercedes gefordert. Ein Mercedes-Motorsport-Sprecher hatte nach dem Ausstieg von BMW jedoch die Entscheidung der Silberpfeile für die Königsklasse bekräftigt: "Wir bedauern den Formel-1-Ausstieg von BMW. Diese Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf unser Formel-1-Engagement."
Das Vorstandsmitglied hatte schon vor Monaten mit Blick auf die Sparmaßnahmen im Konzern den Ausstieg aus dem früher bis zu 270 Millionen teuren Projekt von Mercedes gefordert. Ein Mercedes-Motorsport-Sprecher hatte nach dem Ausstieg von BMW jedoch die Entscheidung der Silberpfeile für die Königsklasse bekräftigt: "Wir bedauern den Formel-1-Ausstieg von BMW. Diese Entscheidung hat keinerlei Einfluss auf unser Formel-1-Engagement."
Das Engagement von Toyota bleibt offenbar durch den BWM-Rückzug unberührt. "Unsere Situation bleibt unverändert. Das wurde uns aus Japan mitgeteilt", sagte eine Sprecherin des in Köln ansässigen Rennstalls, nachdem es vor allem um den japanischen Hersteller zuletzt immer wieder Ausstiegsgerüchte gegeben hatte.
Für Ende dieser Woche ist die Unterschrift unter ein neues Concorde Agreement für die Formel 1 vorgesehen. Unterschreibende Hersteller und Teams verpflichten sich darin, bis 2012 in der Königsklasse zu bleiben. Durch geplante Sparmaßnahmen soll die Formel 1 allerdings für alle Beteiligten deutlich billiger werden, die Kosten für 2010 sollen nur noch halb so hoch sein wie 2008.
Für Ende dieser Woche ist die Unterschrift unter ein neues Concorde Agreement für die Formel 1 vorgesehen. Unterschreibende Hersteller und Teams verpflichten sich darin, bis 2012 in der Königsklasse zu bleiben. Durch geplante Sparmaßnahmen soll die Formel 1 allerdings für alle Beteiligten deutlich billiger werden, die Kosten für 2010 sollen nur noch halb so hoch sein wie 2008.
Massa geht es immer besser: Heimkehr am Sonntag?
Felipe Massa kann möglicherweise acht Tage nach seinem schweren Formel-1-Unfall auf dem Hungaroring an diesem Sonntag das Militärhospital in Budapest verlassen. Wenn der Heilungsprozess nach der Operation wegen seiner schweren Kopfverletzungen weiterhin so gut verlaufe, könne der brasilianische Ferrari-Fahrer eventuell am Sonntag in seine Wohnung nach Monte Carlo zurückkehren, sagte sein Leibarzt Dino Altmann.
Trotz eines erlittenen Schocks der Gallenblase ist Massa auf dem Weg der Besserung. Altmann bestätigte, dass Massa den Kopf und seine Gliedmaßen wieder ohne Probleme bewegen kann. "Der Sicherheitsgurt hat seinen Körper und seine Gedärme heftig zusammengedrückt. Seine Gallenblase hat einen Schock erlitten", sagte ein Mediziner der Klinik. Diese Entzündung sei allerdings, "wie sein gesamter Zustand", auf dem besten Wege zur baldigen Heilung.
Trotz eines erlittenen Schocks der Gallenblase ist Massa auf dem Weg der Besserung. Altmann bestätigte, dass Massa den Kopf und seine Gliedmaßen wieder ohne Probleme bewegen kann. "Der Sicherheitsgurt hat seinen Körper und seine Gedärme heftig zusammengedrückt. Seine Gallenblase hat einen Schock erlitten", sagte ein Mediziner der Klinik. Diese Entzündung sei allerdings, "wie sein gesamter Zustand", auf dem besten Wege zur baldigen Heilung.
Wie Ferrari auf seiner Internetseite bekanntgab, machte Massa bereits seine ersten Schritte. Am Mittwoch sollte er nach Teamangaben auch die Intensivstation des AEK-Krankenhauses in Budapest verlassen.
Massa könne auch aufrecht sitzen und sprechen. Alles verlaufe extrem gut, hieß es auf der Ferrari-Seite. Massas Leibarzt Altmann ist sich sicher, dass der 28-Jährige wieder zurück ins Cockpit kehrt. "Ich habe keinen Zweifel, dass Felipe wieder fahren können wird. Ich bin ganz sicher", sagte Altmann der 'Gazzetta dello Sport'. Nur den Zeitpunkt ließ der Mediziner offen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt nicht daran, dass Massa "noch in dieser Saison" wieder fahren wird.
Massa könne auch aufrecht sitzen und sprechen. Alles verlaufe extrem gut, hieß es auf der Ferrari-Seite. Massas Leibarzt Altmann ist sich sicher, dass der 28-Jährige wieder zurück ins Cockpit kehrt. "Ich habe keinen Zweifel, dass Felipe wieder fahren können wird. Ich bin ganz sicher", sagte Altmann der 'Gazzetta dello Sport'. Nur den Zeitpunkt ließ der Mediziner offen. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt nicht daran, dass Massa "noch in dieser Saison" wieder fahren wird.
Abonnieren
Posts (Atom)