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Freitag, 16. Oktober 2009

2. Freies Training in Brasilien

Alonso vorneweg - Button knapp vor Vettel

Alonso vorneweg - Button knapp vor Vettel
Es hätte die Überraschung des Tages werden können: Bis kurz vor Schluss lag Sebastien Buemi im 2. Freien Training zum GP von Brasilien in Front, ehe Fernando Alonso noch den Toro-Rosso-Piloten von der Spitzenposition verdrängte. Der zweimalige Weltmeister fuhr eine Minute vor Session-Ende in 1:12.314 die Bestzeit. Nur hauchdünn landete der Schweizer auf Position 2. Sein Rückstand auf Alonso betrug gerade mal 43 Tausendstel. Lokalmatador Rubens Barrichello fuhr nach Platz 2 am Morgen die drittschnellste Zeit.

Und was war mit den anderen beiden WM-Kandidaten? Jenson Button zeigte nach dem schlechten Abschneiden in Training 1 eine Reaktion. Als Fünfter blieb er dabei zwei Plätze vor Sebastian Vettel.

Drei Deutsche in den Top 10

Die Zeiten der anderen deutschen Piloten konnten sich ebenfalls sehen lassen. Nico Rosberg (Williams) als Achter und Adrian Sutil (Force India) als Neunter bestätigten ihre Form aus dem Vormittagstraining. Nick Heidfeld kam in seinem BMW Sauber noch nicht so gut zurecht. Er musste sich mit Platz 15 zufrieden geben.

Timo Glock (Toyota) bleibt nach seinem Unfall in Japan nur die Zuschauerrolle. Der Ersatzmann des 27-Jährigen, Kamui Kobayashi, schlug sich wackerl. Rang 13 hätte er sich wohl selbst kaum zugetraut.

Vettel will es wissen - Button mit Problemen

Dass es für Vettel in Sao Paulo um alles oder nichts geht, zeigte allein seine Herangehensweise im Training. Kaum war der Startschuss zur 2. Session gefallen, legte der Deutsche los wie die Feuerwehr. Als erster Pilot fuhr er auf die Strecke, um daraufhin eine schnelle Runde nach der nächsten zu drehen. Gleich bei seinem 2. Versuch knackte er die 1:13er-Marke. Das war im 1. Training nur Teamkollege Mark Webber (Im 2. Training Vierter) und Brawn-GP-Fahrer Barrichello gelungen.

Aber auch Button wollte Wiedergutmachung für das mäßige Abschneiden vom Vormittag (Platz 7). Er fuhr anfangs nur minimal langsamer als WM-Rivale Vettel. Dabei hatte der Brite mächtig mit seinem Boliden zu kämpfen. Auf der buckligen Piste beklagte er mehrmals per Boxen-Funk, dass er sowohl heftiges Untersteuern als auch eine Menge Übersteuern spüre. Mit diesen Problemen hatte er schon in Japan zu tun.

Nach einigen Veränderungen der Brawn-Ingenieure am Boliden und mit frischen harten Reifen setzte Button mit neuer Bestzeit ein Ausrufezeichen. Diese Zeit sollte für gut eine halbe Stunde Bestand haben. Webber, Schnellster in Session 1, bis sich an Buttons Zeit die Zähne aus. Ganz im Gegensatz zu Buemi: Der Schweizer überraschte die Konkurrenz und setzte sich dank einer blitzsauberen Leistung und superweichen Reifen an die Spitze, bis ihn Alonso noch abfing.

Fisichella mit Slapstick-Einlage

Der Auftakt zum 2. Training hatte wesentlich mehr zu bieten als am Vormittag. Wenige Minuten nach Sessionbeginn war fast das komplette Fahrerfeld draußen – alle wollten die trockenen Bedingungen nutzen. Denn das Wetter war im Gegensatz zum Morgen wesentlich besser. Zwar zierten einige dicke dunkle Wolken den Himmel in Interlagos, regnen wollte es aber zunächst nicht. Daher blieben Abflüge und Dreher, die es in Session 1 zuhauf gab, anfangs Mangelware. Einzig Vitantonio Liuzzi löste mit einem Dreher nach knapp 20 Minuten eine Mini-Gelb-Phase aus. Selbst als knapp eine halbe Stunde vor Trainings-Ende leichter Regen einsetzte, kam es nicht mehr zu Ausrutschern.

Die Slapstick-Einlage des Tages lieferte Giancarlo Fisichella ab. Der Ferrari-Pilot kam bei einem Startversuch nicht vom Fleck, stieg daraufhin aus dem Auto, um sich danach wieder hineinzusetzen, weil ein Streckenposten wenig erfolgreich versuchte, den leeren Boliden anzuschieben. Das Training war für den Italiener daraufhin vorbei - als Letzter. Felipe Massa lachte sich am Kommando-Stand bei der Szene, die einige Minuten eine Gelbe Flagge zur Folge hatte, kaputt.

Donnerstag, 10. September 2009

Fisichella wird gefeiert

Gefeierter Volkskeld Fisichella will auf dem Boden bleiben

Gefeierter Volkskeld Fisichella will auf dem Boden bleiben
Er ist noch keinen einzigen Meter mit der 'Roten Göttin' gefahren - dennoch hat Giancarlo Fisichella die Herzen der Italiener im Sturm erobert. Schon auf der Fahrt nach Monza durch kleine Dörfer und triste Vororte der Metropole Mailand herrscht Alarmstufe Rot.

Ferrari-Fahnen hängen aus den Fenstern der alten Häuser, Kinder tragen 'Fisico'-T-Shirts. "Fisichella ist einer von uns. Wir sind sehr stolz, dass wieder ein Italiener in Monza einen Ferrari fährt", sagt der 64-jährige Eduardo, Restaurantbesitzer in Medolago in der Nähe Bergamos.

Nicht auszudenken, wenn Fisichella in seinem ersten Rennen für Ferrari am Sonntag (14 Uhr/live bei RTL) beim Großen Preis von Italien auf dem Podest stehen sollte. Die rote Party wäre wohl einzigartig, denn Ferrari ist hier mehr als ein Formel-1-Team, die Scuderia ist der Stolz eines ganzen Landes.

"Ein Sieg in Monza wäre ein Lebenshöhepunkt", sagt Fisichella etwas verlegen. Man merkt, dass der riesige Rummel dem 36-Jährigen irgendwie etwas peinlich ist. Der Römer, der beim Force-India-Team bislang eher ruhige Tage verlebte, ist über Nacht in seiner Heimat zum Star geworden.

Fisico hier, Fisico da, Fisico überall. Fünf Rennen darf der neue Liebling der Tifosi im Mittelpunkt stehen, dann soll er wieder das rote Cockpit räumen - für den dann vielleicht wiedergenesenen Felipe Massa (Brasilien) oder den neuen Ferrari-Trumpf Fernando Alonso (Spanien).

Fisichella versucht, kühlen Kopf zu behalten und sich von dem Ferrari-Fieber nicht anstecken zu lassen. "Ich bleibe auf dem Boden, egal, was passiert. Mein Ziel ist, so viele Punkte wie möglich zu holen und dem Team dadurch zu helfen, Platz drei zu verteidigen", sagt er bescheiden. Dabei blickt er auf die Erfahrung von 225 Grands Prix zurück. Von den aktuellen Piloten hat nur der ewige Rubens Barrichello (Brasilien/280) mehr Rennen auf dem Buckel.

Letzter Ferrari-Triumph in Monza 43 Jahre her

Dass Fisichella ein Formel-1-Auto schnell bewegen kann, hat er beim letzten Rennen in Spa bewiesen, wo er hinter seinem künftigen Teamkollegen Kimi Räikkönen (Finnland) den zweiten Platz belegte. Bei Ferrari löst er Michael Schumachers erfolglosen 'Fahrschüler' Luca Badoer ab. Der ist zwar auch Italiener, doch wer zweimal so hoffnungslos in einem Ferrari hinterherfährt wie Badoer, der hat schnell jeglichen Kredit bei den rennverrückten Tifosi verspielt.

Fisichella betont, dass er seine Karriere als Rennfahrer nach dem Saisonfinale am 1. November in Abu Dhabi beenden wird. Danach will er nur noch als Ersatzfahrer für den Traditionsrennstall aus Maranello arbeiten. Sollte er allerdings nur ein einziges Rennen, vielleicht sogar das in Monza gewinnen, ist nicht auszuschließen, dass 'Fisico' noch ein Jahr dranhängen muss. Die Aufgabe ist knifflig, vorbereitet hat sich Fisichella nämlich nur mit einer Serie von Tests im Simulator.

Der letzte Italiener, der das Heimrennen in Monza im Ferrari bestritt, war Ivan Capelli 1992, er schied damals aber aus. Der letzte Ferrari-Triumph eines Italieners in Monza liegt bereits 43 Jahre zurück: Am 4. September 1966 siegte ein gewisser Ludovico Scarfiotti. Zuvor war dieses Kunststück nur dem legendären Alberto Ascari 1951 und 1952 gelungen.

Mittwoch, 9. September 2009

Schumacher-News

Willkommen im Klub, Giancarlo!

Willkommen im Klub, Giancarlo!
Rekordweltmeister Michael Schumacher hat Giancarlo Fisichella den Rücken für dessen Ferrari-Debüt in Monza gestärkt. "Wir kennen uns schon so lange und wir spielen ja noch immer so oft in der Mannschaft der Nazionale Piloti gemeinsam Fußball, dass ich mir gut vorstellen kann, was es für ihn bedeutet, jetzt ein Ferrari-Fahrer zu sein. Also: willkommen im Klub, Giancarlo", schrieb Schumacher auf seiner Internetseite.

Der siebenmalige Champion wird als Ferrari-Berater zum Großen Preis von Italien am Sonntag (14.00 Uhr live bei RTL und RTL.de) reisen. Fisichella bestreitet in Monza sein erstes Rennen als Vertreter des verletzten Scuderia-Piloten Felipe Massa. "Wenn ich einen Rat brauche, werde ich nicht zögern, ihn zu fragen. Und ich bin sicher, dass er weiß, wie er mir helfen kann", sagte der Italiener.

Schumacher hatte im August sein Comeback als Massa-Ersatz wegen einer schweren Nackenverletzung absagen müssen. Stattdessen durfte Testpilot Luca Badoer in Valencia und Spa-Francorchamps den Ferrari steuern, wurde aber nach enttäuschenden Leistungen gegen Fisichella ausgetauscht. Nun drückt Schumacher 'Fisico' die Daumen: "Ich wünsche ihm natürlich auch für Monza alles Gute."

Motorrad-Schumi kann es nicht lassen

Motorrad-Schumi kann es nicht lassen
27 Tage nach der Absage des Formel-1-Comebacks schwingt sich Michael Schumacher wieder aufs Motorrad. Auf dem Circuit de Bresse in Ostfrankreich absolvierte der 40-Jährige mit dem Holzhauser-Team Geheimtests mit seinem Superbike, wie der 'Express' berichtet.

Eine gefährliche PS-Jagd auf seiner Honda Fireblade (193 PS, 292 km/h Spitze), schließlich musste der Kerpener wegen der Nachwirkungen eines Schädelbruchs vom Motorradsturz aus dem Februar seinen Start beim Formel-1-Rennen in Valencia absagen.

Schumi bastelt weiter am Renn-Comeback

„Michael ist sehr fit momentan und hat auf dem Motorrad ohnehin keine Beschwerden“, beschwichtigte Sprecherin Sabine Kehm: „Alles lief gut, er ist mit seiner Leistungsfähigkeit sehr zufrieden.“

Deshalb bastelt Schumi weiter an seinem Renn-Comeback. Für das Superbike-IDM-Finale dieses Wochenende in Hockenheim sagte er wegen Verpflichtungen beim Ferrari-Heimspiel ab Freitag in Monza ab. Dafür könnten die österreichischen Staatsmeisterschaften in Brünn (25.-27. September) durchaus ein Thema für den PS-Junkie sein…

Montag, 7. September 2009

Die Formel 1 Kurve

Zeitung: Mercedes übernimmt Brawn GP

Zeitung: Mercedes übernimmt Brawn GP
Mercedes will den Erfolg einkaufen: Nach Informationen der seriösen britischen Zeitung 'Daily Telegraph' steht der deutsche Autobauer vor einer Teilübernahme des in der WM-Wertung führenden Brawn-GP-Teams. Bereits in dieser Saison liefert Mercedes die Motoren an das britische Team. Während Honda sich bereits aus der Formel 1 zurückgezogen hat und BMW nach Saisonende aussteigt, setzt Mercedes auf Expansionskurs. Denn neben Brawn werden die Stuttgarter auch ihre 40-prozentige Beteiligung am McLaren-Team behalten.

Mercedes hat bislang keine Stellungnahme zu dem möglichen Brawn-Deal abgegeben. "Wir kommentieren grundsätzlich keine Gerüchte", sagte ein Mercedes-Sprecher dem 'Daily Telegraph' und betonte, "dass wir einen langfristigen Vertrag mit McLaren haben".

Jüngste Äußerungen von Brawn-Geschäftsführer Nick Fry lassen jedoch auf weit gediehene Gespräche schließen. "Wir haben einige nette Verträge abgeschlossen", sagte Fry. Diese würden jedoch erst bei der Vorstellung des neuen Autos im nächsten Jahr enthüllt. Für die kommenden drei Jahre sei die Teilnahme von Brawn an der Königsklasse des Motorsports gesichert, so Fry. Brawn-Insider bestätigten bereits, dass der Deal mit Mercedes so gut wie sicher sei.

Liuzzi neuer Teamkollege von Sutil

Liuzzi neuer Teamkollege von Sutil
Force India hat Vitantonio Liuzzi als neuen Teamkollegen von Adrian Sutil bestätigt. Der Italiener ersetzt bei den letzten fünf Saisonrennen seinen zu Ferrari gewechselten Landsmann Giancarlo Fisichella. Liuzzi wird sein erstes Rennen am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Italien in Monza bestreiten.

Force India hatte den 28-Jährigen in der vergangenen Saison als Testfahrer verpflichtet. F1-Erfahrung sammelte Liuzzi bereits 2005 bei Red Bull und in den beiden folgenden Jahren bei Toro Rosso an der Seite von Sebastian Vettel. Sein bestes Ergebnis war Platz 6 beim China-GP 2007. Bei 39 Starts fuhr er insgesamt fünf Punkte ein.

Mein Kommentar:

Meiner Meinung nach die beste Lösung, den Testfahrer fahren zu lassen. Bei Force India war in den letzten Rennen eine deutliche Steigerung zu sehen. Mal sehen, wie sich Liuzzi schlagen wird.

Massa setzt sich für mehr Sicherheit ein

Massa setzt sich für mehr Sicherheit ein
Felipe Massa hat rund sechs Wochen nach seinem schweren Unfall mehr Sicherheit in der Formel 1 gefordert. Der Brasilianer will so schnell wie möglich wieder in der Königsklasse des Motorsports Gas geben - aber vor allem ohne unnötiges Risiko. "Wir müssen uns um Verbesserungen bemühen", sagte der 28-Jährige dem 'Guardian'.

Allerdings ist Massa gegen ein 'Käfig-Cockpit'. "Ich sage nicht, dass wir die Cockpits komplett abdecken sollten. Vielleicht können wir aber andere Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass ein Rad deinen Kopf treffen kann", so der Ferrari-Pilot weiter. Massa kündigte an, "dieses Thema mit Charlie Whiting (FIA-Rennleiter), der FIA und den Fahrern diskutieren", sobald er wieder in den F1-Zirkus zurückgekehrt ist. Der tragische Unfalls von Henry Surtees während eines Formel-2-Rennens habe Massa "sehr mitgenommen". Ans Aufhören dachte der Ferrari-Fahrer aber nie: "Formel 1 ist mein Leben!"

Viereinhalbstündige OP gut überstanden

Unterdessen unterzog sich Massa einer Operation bei einem plastischen Chirurgen. Wie sein Rennstall Ferrari auf seiner Internetseite mitteilte, sei der viereinhalbstündige Eingriff in Sao Paulo im Bereich des Gesichts erfolgreich gewesen.

Massa könne demnach nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus seine Rehabilitation im Hinblick auf ein Comeback in der kommenden WM-Saison fortsetzen. Massa war im Qualifying zum Großen Preis von Ungarn am 25. Juli in Budapest durch eine herumfliegende Stahlfeder am Helm getroffen und am Kopf schwer verletzt worden.

In den vergangenen beiden Rennen wurde der Brasilianer durch Luca Badoer ersetzt. In den letzten fünf Saisonrennen wird der Italiener Giancarlo Fisichella (ehemals Force India) in Massas Ferrari-Cockpit sitzen.

Williams und Force India wieder im Boot

Williams und Force India wieder im Boot
Die Teamvereinigung FOTA hat die vorläufigen Ausschlüsse von Williams und Force India wieder aufgehoben. Das teilte das Exekutivkomitee der Vereinigung mit. Williams und Force India waren im Zuge des Streits mit dem Weltverband FIA wegen der zukünftig vorgesehenen Sparmaßnahmen im Mai vorläufig von der FOTA ausgeschlossen worden. Die beiden Rennställe hatten sich als einzige Teams ohne Bedingungen für die WM 2010 eingeschrieben.

Allerdings war es damals zwischen der FOTA und der FIA mit dem umstrittenen Präsidenten Max Mosley noch nicht zu einem Kompromiss gekommen. Die FOTA-Teams hatten wegen der von der FIA angedachten massiven Sparmaßnahmen mit der Gründung einer eigenen Rennserie gedroht. Mittlerweile ist ein Kompromiss gefunden worden, womit einer Unterzeichnung des Concorde Agreements, der sogenannten Verfassung der Formel 1, nichts mehr im Wege steht.

Freitag, 4. September 2009

Fisichella überglücklich

'Fisico' im siebten Himmel

'Fisico' im siebten Himmel
Am Ende seiner Formel-1-Karriere ist Giancarlo Fisichella doch noch bei seiner großen Liebe gelandet. "Ich fühle mich wie im siebten Himmel. Ein Traum geht in Erfüllung", sagte der 36 Jahre alte Rennfahrer nach seinem unverhofften Aufstieg zum Ferrari-Fahrer. Der Große Preis von Italien am 13. September im Königlichen Park von Monza wird für 'Fisico' das emotionalste Rennen seiner Laufbahn. "Ich weiß, was es heißt, einen Ferrari in Monza fahren zu dürfen. Für einen italienischen Piloten ist es das Größte, einen Ferrari vor unseren Fans zu fahren", sagte der neue Teamkollege von Spa-Sieger Kimi Räikkönen.

Auch die Medien im Ferrari-Land sind begeistert über die Verpflichtung des Römers. "Forza Fisichella! Endlich ist er bei Ferrari angekommen", jubelte der 'Corriere dello Sport'. 'La Gazzetta dello Sport' schrieb: "Rosso italiano - Fisichella zu Ferrari. Endlich! Giancarlo Fisichellas Karriere beginnt im Alter von 36 Jahren von vorn. Nach einer Weltreise ist er dort gelandet, wo er sich erträumt hatte, zu starten: bei Ferrari. Warum hat Ferrari nicht schon 10 Jahre früher an ihn gedacht?"

"Tut mir sehr leid für Badoer"

Als die Pressemitteilungen seines bisherigen Arbeitgebers Force India und seines neuen Teams zu dem Wechsel verschickt wurden, lief Fisichella bereits mit einem Dauergrinsen in der roten Rennzentrale in Maranello umher. Dort ließ er sich unter anderem den Sitz in seinem neuen Dienstwagen F60 anpassen. "Ich möchte mich bei Luca di Montezemolo bedanken", sagte der dreimalige Grand-Prix-Gewinner artig. Der Ferrari-Chef verkündete denn auch gleich, dass Fisichella nicht nur die letzten fünf Rennen der Saison bestreitet, sondern darüber hinaus der Scuderia als Ersatzfahrer erhalten bleibt. "Ab 2010 wird er unser dritter Pilot sein", sagte di Montezemolo.

Fisichella und Ferrari - an diese Verbindung war noch vor kurzem nicht zu denken. Der Unfall von Stammpilot Felipe Massa im Juli in der Qualifikation in Budapest, dann der abgesagte Comeback-Versuch von Formel-1-Ikone Michael Schumacher und zum Schluss die Ausbootung des in den Rennen in Valencia und Spa hoffnungslos überforderten Testpiloten Luca Badoer ebneten ihm den Weg in die Ferrari-Familie. Fisichella zeigte sogar Mitleid mit seinem kläglich gescheiterten Vorgänger: "Es tut mir sehr leid für Badoer."

Mit seiner Pole Position und seinem sensationellen zweiten Platz am vergangenen Sonntag beim Großen Preis von Belgien im unterlegenen Force India hinter seinem neuen Teamkollegen Räikkönen Fisichella zum richtigen Zeitpunkt die richtige Bewerbung ab. Ob der Finne nun zittern muss, wie der 'Corriere dello Sport' vermutet, ist indes sehr fraglich.

Italien giert danach, endlich wieder einen italienischen Siegfahrer im Ferrari zu haben. Der letzte Landsmann, der in einem roten Renner siegte, war Michele Alboretto am 4. August 1985 auf dem Nürburgring. Wunderdinge hat Fisichella in seinen bisherigen 224 Rennen aber auch nur selten vollbracht, auch wenn er neben dem Toyota-Piloten Jarno Trulli der einzige Italiener ist, der in den vergangenen Jahren Rennen gewann. Das lag auch an den unterlegenen Boliden wie Minardi, Jordan, Sauber und zuletzt Force India. Doch auch in seiner Zeit von 2005 bis 2007 im siegfähigen Renault stand 'Fisico' eindeutig im Schatten des zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso.

Donnerstag, 3. September 2009

Giancarlo Fisichella fährt für Ferrari

'Fisico' ab sofort im Ferrari

'Fisico' ab sofort im Ferrari
Giancarlo Fisichella wird ab sofort bis zum Ende der Saison das zweite Formel-1-Cockpit Ferrari übernehmen. Das gab der italienische Rennstall am Donnerstag bekannt. Zuvor hatte Fisichellas Arbeitgeber Force India dem 36-jährigen Italiener am Donnerstag die Freigabe für den Platz des verletzten Felipe Massa zu erteilt. Fisichella hatte sich zuletzt mit einem zweiten Platz in Spa für das Ferrari-Cockpit empfohlen.

"Wir haben Fisichella ausgewählt, weil wir erwarten, dass er im letzten Teil der Saison einen wertvollen Beitrag leisten kann", sagte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. "Ferrari war immer mein Ziel", bekannte 'Fisico'. Im Spätherbst seiner Karriere darf der 36-Jährige nun doch noch eine 'Rote Göttin' steuern und gibt sein Debüt gleich beim Heimrennen in Monza am 13. September. Beim Italien-Grand-Prix wird der Neuzugang neben Kimi Räikkönen an den Start gehen.

"Giancarlo hat in seiner langen Karriere gezeigt, dass er schnell und konkurrenzfähig ist", erklärte Domenicali das Misstrauensvotum für Badoer. Der Massa-Vertreter, der nur wegen des geplatzten Comebacks von Rekordweltmeister Michael Schumacher befördert worden war, kam sowohl in Valencia wie auch zuletzt in Spa-Francorchamps als Letzter ins Ziel. "Es ist schade, dass er nicht in der Lage war, in diesen beiden Rennen seinen wahren Wert zu beweisen", so Domenicali.

"Davon habe ich schon immer geträumt"

"Giancarlo und sein Management sind am Mittwoch mit dem Angebot von Ferrari auf mich zugekommen", sagte Vijay Mallya, Teamchef von Force India: "Für einen italienischen Fahrer ist ein Platz bei Ferrari ein Traum, dem sollte sich niemand in den Weg stellen."

"Ich bin Vijay für die Gelegenheit, für Ferrari zu fahren, sehr dankbar", sagte Fisichella laut 'Motorsport Total'. "Es stimmt, dass ich davon schon immer geträumt habe, und dass Vijay eingewilligt hat, unterstreicht seine Großzügigkeit. Ich hoffe, dass ich Force India im Gegenzug dabei geholfen habe, auf den richtigen Weg zu kommen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Sie sind jetzt ein konkurrenzfähiges Team und ich wünsche ihnen alles Gute!"

Fisichella startete seine Formel-1-Laufbahn 1995 als Testfahrer bei Minardi, ein Jahr später wurde er dort zum Stammpiloten befördert. Seinen ersten von drei Rennerfolgen feierte er 2003 im Jordan. Seine erfolgreichste Zeit hatte er bei Renault, als er 2005 und 2006 jeweils einen Grand-Prix-Sieg herausfuhr. 2006 wurde er WM- Vierter. Seit Beginn der vergangenen Saison fuhr er für Force India.

Mein Kommentar:

Gut, dass die ganzen Spekulationen endlich ein Ende. Es ist unglaublich, wer alles für das Ferrari-Cockpit gehandelt wurde. Ich finde, einen besseren Fahrer hätte sich Ferrari nicht holen können - neben Michael Schumacher natürlich. Ein Italiener in einem italienischen Auto beim Großen Preis von Italien - das passt doch ganz gut. Mal schauen, was Giancarlo in den letzten Rennen noch erreichen kann ...

Sonntag, 30. August 2009

Fisichella holt Punkte für Force India

'Fisico' macht F1-Indien happy

'Fisico' macht F1-Indien happy
Giancarlo Fisichella hatte nicht Hände genug, um alle Glückwünsche entgegennehmen zu können. Sichtlich bewegt küsste der Formel-1-Routinier nach dem sensationellen zweiten Platz in Belgien den Pokal und strahlte mit seinem Teamchef um die Wette. "Das ist ein wunderschöner Moment", freute sich Force-India-Mitbesitzer Vijay Mallya, für den das lange Warten auf die ersten Punkte in Spa ein spektakuläres Ende nahm. "Besser konnte es nicht laufen. Mich haben schon ein paar Leute aus Indien angerufen. Die sind alle happy da", berichtete der glamouröse Milliardär und Teamchef des indischen Rennstalls - und seine Augen dürften hinter der verspiegelten Sonnenbrille gefunkelt haben.

So wie die von Fisichella. Allerdings machte sich bei dem Römer auch ein wenig Trübsal breit. "Ich war schneller als Kimi. Ich hätte das Rennen gewinnen können", meinte der Italiener, der dem Rennstall am Samstag schon die erste Pole Position beschert hatte. Im 12. WM-Lauf der Saison fehlten "Fisico" dann am Sonntag nach 308,052 Kilometern auf dem Berg- und Talkurs in Spa-Francorchamps lediglich 0,939 Sekunden auf Gewinner Kimi Räikkönen im Ferrari. Der Finne könnte schon beim nächsten Rennen in Monza Fisichellas Teamkollege sein.

Fisichella auf dem Sprung zu Ferrari?

"Es ist immer ein Traum für jeden Piloten in der Formel 1, für Ferrari zu fahren und insbesondere für einen Italiener, wie ich es bin", hatte Fisichella schon vor dem Rennen zu Spekulationen um einen Wechsel ins Cockpit des glücklosen Ferrari-Ersatzmanns Luca Badoer gesagt. Am Sonntag stellte er zwar klar, dass es erstens noch keinen Kontakt zur Scuderia gegeben habe und gegegebenfalls auch noch einige Dinge zu klären gebe. Aber eine unmissverständliche Abfuhr klingt sicher anders.

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Dabei bescherte Fisichella seine Force-India-Team das bislang mit riesigem Abstand erfolgreichste Wochenende in der Formel 1. Mit seiner rasanten Fahrt stellte er auch den erneut vielversprechenden Auftritt Adrian Sutils auf Platz elf klar in den Schatten. Offiziell als Force India tritt das Team seit 2008 auf, 2007 hatte Sutil für den Vorläufer Spyker seinen bislang einzigen Punkt beim Regenrennen in Japan geholt. Vor Spyker gab es Midland, davor Jordan. Im 30. Rennen für die Kraft Indiens war es dann soweit. Die ersten Punkte überhaupt, und dann gleich aufs Podium.

Fisichellas 2. Platz ist für Mallya goldwert

In der Konstrukteurswertung, die am Ende mitentscheidend ist für die Verteilung der Gelder, gab Force India die Rote Laterne an Toro Rosso ab. Mallyas Mannschaft liegt nun nur noch acht Punkte hinter dem einstigen Weltmeister-Team Renault und zehn Zähler hinter dem ehemaligen Vizeweltmeister BMW-Sauber.

Und dennoch muss Mallya in diesen Tagen immer wieder Stellung zu Spekulationen um die Zukunft des Teams beziehen. "Force India ist sicher finanziert und ich will bleiben, wie jeder weiß", stellte der er auf der offiziellen Formel-1-Internetseite klar. Der Rennstall arbeite mit einem kleinen Budget im Vergleich zu anderen. Und er wisse sehr genau, wie viel und wofür das Geld ausgegeben werde. Fisichella hat in Spa bewiesen, dass es sich auszahlt.

Ergebnis des Qualifyings in Spa-Francorchamps

'Fisico' holte erste Pole für Force India

'Fisico' holte erste Pole für Force India
Sensation in Spa-Francorchamps: Giancarlo Fisichella hat beim Belgien-GP die erste Pole Position für Force India eingefahren. Nach einer blitzsauberen Runde verwies der Italiener in 1:46.308 Minuten Toyota-Pilot Jarno Trulli (+0,087) und Nick Heidfeld im BMW Sauber (+0,192) auf die Plätze 2 und 3. Für 'Fisicho' ist es die insgesamt 4. Pole Position in seiner Karriere. "Es ist fantastisch, ich bin so happy. Das Resultat habe ich nicht erwartet. Das ist unglaublich", freute sich der 36-Jährige. Inwieweit die Spritmenge dazu beigetragen hat, steht auf einem anderen Baltt. Allerdings hatte der Rennstall schon in den vergangenen Grands Prix seine aufsteigende Tendenz unter Beweis gestellt. Heidfeld knüpfte an seine gute Leistung aus dem 3. Training an, bei dem er zur Bestzeit gerast war. "Ich hoffe, dass dieses Resultat dem Team hilft, zu überleben. Es zeigt auch, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken", freute sich 'Quick Nick', der nach dem BMW-Rücktritt noch ohne Cockpit fürs kommende Jahr dasteht.

Als zweitbester Deutscher geht Toyota-Pilot Timo Glock von Position 7 ins Rennen. Direkt dahinter folgt Sebastian Vettel. Der Red-Bull-Pilot hatte sich mehr als den 8. Rang vorgenommen und war dementsprechend enttäuscht. "Ein unerwartetes Quali-Ergebnis. Für mich ist der 8. Startplatz herb", sagte der 22-Jährige, der in der letzten Runde "einen kleinen Fehler in Kurve 14" zugab. Vettels Teamkollege Mark Webber - nach Motorschaden im 3. Freien Training mit neuem Aggregat ausgestattet - platzierte sich direkt hinter dem Deutschen. Mit Nico Rosberg (Williams) auf Rang 10 gelang einem vierten Deutschen der Sprung in die 'Top 10'.

Überraschungen en masse hagelte es im zweiten Qualifikations-Abschnitt, den weder WM-Spitzenreiter Jenson Button (14.) noch Fernando Alonso (13.) noch Ungarn-Sieger Lewis Hamilton (12.) überstanden. Auch für Hamiltons Teamkollegen Heikki Kovalainen war als 15ter viel früher Schluss als geplant.

Dagegen kann sich Adrian Sutil über seinen 11. Platz mehr als freuen. “Das ist unsere beste Leistung bis jetzt. Auch wenn ich knapp am 3. Quali-Abschnitt vorbeigeschrammt bin, ist Rang 11 aber auch nicht schlecht“, freute sich 'Fisicos' Teamkollege.

Die Ursache für das schlechte Abschneiden der zuletzt starken Mercedes wurde den Silberpfeilen erst nach dem Qualifying bewusst. "Wir wussten, wir haben in Spa nicht so ein gutes Aerodynamik-Paket wie die anderen. Wie groß der Unterschied ist, wissen wir jetzt“, so ein enttäuschter Hamilton.

Button nur 14. - Badoer wieder Letzter

Dass Button nur als 14ter ins Rennen geht, kann er nicht auf die kühlen Temperaturen (15 Grad Luft / 26 Grad Asphalt) schieben. Sein Stallgefährte Rubens Barrichello brachte seine Reifen auf Temperatur und wurde immerhin Vierter. Schlechte Aussichten für Button: Noch ist sein Vorsprung in der WM-Wertung komfortabel (18 Punkte auf 'Rubinho'), aber die Tendenz zeigt ganz klar nach unten. Seit vier WM-Läufen wartet der Brite auf einen Podiumsplatz. Es scheint so, als müsste sich Button weiterhin in Geduld üben. “Es wird schwer im Rennen. Ich habe keine Balance gefunden, hoffe aber auf Punkte“, so der Brite nach dem Qualifying.

Erneut enttäuschend verlief der Auftritt von Ferrari-Ersatzmann Luca Badoer. Für den Italiener, der den beim Ungarn-GP schwer verletzten Felipe Massa vertritt, war das Qualifying wieder als Letzter der ersten K.o.-Runde vorzeitig beendet. Peinlicher Höhepunkt war Badoers Abflug kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten. Nach einem Fahrfehler kam der Ferrari-Mann von der Strecke auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in den Ardennen ab, blieb im Kiesbett hängen und verursachte dadurch noch eine Gelbe-Flagge-Phase. Schon in Valencia hatte der 38-Jährige als Quali-Letzter den Sprung in die 2. Runde deutlich verpasst.

Von seinem zweiten Einsatz in der ’Königsklasse’ hatte sich Romain Grosjean vermutlich auch mehr versprochen. Nach einer schlechten Qualifikation geht er nur als Vorletzter ins Rennen. Dabei hatte sein 4. Rang im Abschlusstraining Hoffnung auf mehr gemacht. Bei seinem Debüt in Valencia hatte der Franzose auf Anhieb den Sprung in die 2. K.o.-Runde (Platz 14) geschafft.

Freitag, 28. August 2009

1. Freies Training in Spa-Franchorcamps

Trulli gewinnt Auftakt - 'Fisico' Regenmeister

Trulli gewinnt Auftakt - 'Fisico' Regenmeister
Regen und Nebel haben den Auftakt zum Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps mächtig durcheinandergewirbelt. Am Ende standen die Piloten ganz vorne, die gleich zu Beginn des 1. Freien Trainings auf der berüchtigte 7,004 Kilometer lange Ardennen-Achterbahn auf Zeitenjagd gegangen waren. Die erste Bestzeit des Wocheendes sicherte sich somit Toyota-Pilot Jarno Trulli. In 1:49:675 Minuten verwies der Italiener WM-Leader Jenson Button im Brawn GP (+0,608 Sekunden) und Renault-Pilot Fernando Alonso (+0,693) auf die Plätze.

Als nach knapp einer halben Stunden heftiger Regen einsetzte, herrschte plötzlich Land unter. Bis zu diesem Zeitpunkt war noch kein einziger deutscher Fahrer eine schnelle Runden gefahren. Auf regennasser Piste kam Nico Rosberg als bester Deutscher dann nur noch auf den 12. Platz. Mit einer Zeit von 2:04,505 Minuten war der Williams-Pilot aber immerhin Zweitschnellster im Nassen hinter "Regen-Meister" Giancarlo Fisichella (2:03,972) im Force India.

Vettel schont seinen Motor

Die anderen Fahrer aus der schwarz-rot-goldenen Armada sortierten sich mit Verspätung weiter hinten im Feld ein: Nick Heidfeld landete im BMW auf Platz 14, Adrian Sutil belegte im zweiten Force India Rang 16 und Timo Glock wurde im zweiten Toyota 18. Die deutsche WM-Hoffnung Sebastian Vettel schonte seinen Motor, absolvierte mit seinem Red Bull Racing lediglich eine Set-up-Runde und verzichtete darauf eine gezeitete Runden zu fahren. Der WM-Vierte hatte bereits am Donnerstag angekündigt, dass er im Training weniger fahren wolle, weil ihm nach zwei Motorschäden am vergangenen Wochenende in Valencia bis zum Saisonende nur noch zwei Aggregate zu Verfügung stehen.

Ebenfalls ohne Zeit blieb der Valencia-Zweite Lewis Hamilton. Während sein McLaren-Mercedes-Teamkollege Heikki Kovalainen (+ 3,708) sich auf noch trockener Strecke Position 8 sicherte, musste Hamilton dabei zusehen, wie seine Mechaniker hektisch am Heck seines Silberpfeils herumschraubten. Valencia-Sieger Rubens Barrichello gelang dagegen noch eine schnelle Runde im Trockenen, die den Brawn-GP-Mann mit einer Zeit von 1:52,321 Minuten Platz 6 vor Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen einbrachte.

Luca Badoer, der an diesem Wochenende erneut den verletzten Ferrari-Stammfahrer Felipe Massa vertritt, fuhr die zehntschnellste Runde und war damit Letzter des "Trocken-Klassements".

Mein Kommentar:

Regen macht die Formel 1 immer spannend. Ob es auch am Sonntag regnet?