Sonntag, 19. Juli 2009

Bundesliga Saison 2009/2010: Meine Vorschau

Noch drei Wochen bis zum Start der Fußball-Bundesliga Saison 2009/2010. Na ja, nicht ganz drei Wochen. Heute ist ja Sonntag und los geht es bereits am Freitag, den 07. August mit dem Spiel Vfl Wolfsburg gegen den VfB Stuttgart.

Wer nicht so lange warten will, kann das Loch, dass die Bundesliga freie Zeit immer wieder entstehen lässt, mit diversen Testspielen wieder stopfen. Beispielsweise wird heute der Sieger beim T-Home Cup ermittelt. Weiterhin im Angebot:

  • Am Montag, den 20. Juli trifft im Super-Cup der Deutsche Meister Wolfsburg auf den Pokalsieger Werder Bremen. In der Volkswagen-Arena wird der Sieger des inoffiziellen Wettbewerbs ermittelt.
  • Am Freitag, den 24. Juli steigt die Poldi-Party. Der jetzt wieder in Köln spielende Lukas Podolski trifft auf seinen ehemaligen Verein Bayern München.
  • Einen Tag später geht es weiter mit dem Frauen-Fußball-Ländertestspiel Deutschland gegen die Niederlande
  • Am Montag, den 27. Juli kann man sich noch einmal den Vfl Wolfsburg anschauen beim Spiel gegen Real Mallorca.
  • Mal schauen wie sich die Münchener Bayern gegen den AC Mailand beim Audi Cup schlagen. Zu sehen am Mittwoch, den 29. Juli und Donnerstag, den 30. Juli.
  • Die erste Runde des DFB-Pokals wird von Freitag, den 31. Juli bis Montag, den 03. August ausgetragen.
Die oben aufgelisteten Spiele sind alle im TV zu sehen. Hab ich ein wichtiges Spiel vergessen? Mich interessieren auch nicht wirklich alle Spiele. Da aber jeder gegen jeden spielt, kann man ja mal schauen, was der nächste mögliche Gegner der eigenen Lieblingsmannschaft so macht. Zudem macht es doch immer wieder Spaß zu allem und jeden seinen Senf dazu zu geben. Und der Senf der Schadenfreude ist doch immer noch der süßeste.

Bisher war es eigentlich immer so, dass die einen oder anderen neu verpflichteten Spieler vor Saisonstart im Vordergrund standen und mit Spannung ihre ersten Auftritte erwartet wurden. Diese Saison sind es jedoch eher die Trainer, die im Fokus stehen.

Da hätten wir zum einen Felix Magath, der vom Deutschen Meister Wolfsburg nach Schalke gewechselt ist. Die Wolfsburger trainiert jetzt der Armin Veh, der zuvor in Stuttgart gewesen ist. Die Stuttgarter haben nicht gewechselt und sind bei ihren Trainer Markus Babbel geblieben. In Stuttgart war vor langer Zeit auch mal der Felix Magath, der ist dann aber nach München gegangen. Die Münchener haben jetzt den Holländer Louis van Gaal [Luis fan Chaaal]. Die Leverkusener nicht mehr den Bruno Labbadia, der ist jetzt oben im Norden bei den Hamburgern ist, sondern den Jupp Heynckes, der zuvor die letzten Spieltage bei den Münchnern war. Woll? Nur die Dortmunder haben immer noch den Jürgen Klopp und das ist auch gut so.

Was mich wundert sind die Aussagen von manchen Spielern, die sich darüber beschweren, dass das Training so hart ist. Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege, aber es sind doch immer noch Sportler, die mit ihrem Sport Geld verdienen, oder? Und das auch nicht gerade wenig. Von daher können die für ihr Geld auch mal etwas tun.

Bleibt mir nur noch ein Wort zum Transfermark / zu Transfergerüchten zu verlieren. Wir verabschieden uns schon einmal von Lucio, der von den Bayern nach Inter Mailand gewechselt ist, von Alexander Frei, der zurück in die Schweiz zum FC Basel geht und der Diego spielt auch nicht mehr in Bremen.

Wollen wir doch mal sehen, ob der Frank Ribery wirklich in München bleibt. Was wird aus Luca Toni? Kommt Rafael van der Vaart zurück in die Bundesliga? Holt der BVB noch einen neuen Stürmer? Vielleicht Ivan Klasnic oder Andre Voronin?

Wir dürfen weiterhin gespannt bleiben. Der Ball rollt wieder.

Der Nervfaktor Nr. 1 sowie ...

... ein Ausblick auf meinen Urlaub.

Hinter dem Begriff "Nervfaktor Nr. 1" verbirgt sich für mich ein Thema, was diesen Titel definitiv verdient hat, nämlich das WETTER.

Alle sprechen darüber, nie ist es passend und daran ändern kann man sowieso nichts. Ja, auch ich informiere mich morgens mit Hilfe des Radios über das Wetter. Aber was bringt das? Nicht viel. Denn es ist egal was man anzieht, es ist immer das falsche. Gestern morgen beispielsweise bin ich früh einkaufen gegangen. Die Wahl fiehl auf ein T-Shirt mit Jacke, was zunächst auch die richtige Wahl schien. Jedoch ließ es sich mal wieder nicht vermeiden, dass ich anschließend vollkommen durchgeschwitzt war. Das ganze könnte man jetzt munter weiterführen. Ich breche allerdings an dieser Stelle mal ab.

Denn das beste kommt ja noch: Wer kann mir den Zusammenhang zwischen "schönem" Wetter und Urlaub erklären?

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich die einzige Person auf der Welt, der es egal ist, wenn es während des eigenen Urlaubs dauerhaft regnen würde. Zunächst einmal ist "schönes" Wetter Ansichtssache und wenn ich meinen Urlaub im Voraus plane, kann ich nicht wissen wie das Wetter wird. Ich mache meinen Urlaub doch nicht von etwas abhängig, was ich nicht beeinflussen kann. Soll es doch regnen, das ich mir egal. Ausnahmen gibt´s ja immer, so auch hier. Es darf nicht so stark regnen, hageln oder schneien, sodass ich kein Fernsehbild habe. Ich werde mir nämlich die Frauenfußball EM im Fernsehen anschauen und hierüber schreiben.

Wenn ich bedenke, ich habe komplett zwei Wochen Zeit für mich und ich kann alles so viel und so lange machen wie ich will, sprich lesen, zocken, Fußball schauen und schreiben - ja, das ist für mich Urlaub.

In diesem Sinne strecke ich dem Wetter die Zunge raus und zeige dem Stress den Stinkefinger. Ich schreibe bis die Tastatur glüht oder mir meine Hand wehtut. Mein Blog hat nicht ohne Grund die Unterüberschrift "Auf der Suche nach mir selbst." So. Punkt. Fertig.

P.S.: Die Frauen-Fußball-EM 2009 beginnt am 23. August 2009 und endet am 10. September 2009. *seufz*

Noch mehr Senf!

Folge vom 15. Juli 2009



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Folge vom 17. Juli 2009



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Die Formel 1 Kurve

Alguersuari: Bin hier, um zu lernen

Alguersuari: Bin hier, um zu lernen
Formel-1-Neuling Jaime Alguersuari hat die Ziele für sein Debüt in der Königsklasse an diesem Wochenende in Budapest tief gesteckt: In erster Linie will der Spanier lernen. "Ich weiß, dass ich noch viele Kilometer im Auto brauche. Aber es ist für mich eine neue Herausforderung, und ich bin hier, um zu lernen. Immerhin kenne ich die Strecke schon", sagte der neue Toro-Rosso-Pilot. Alguersuari, der bislang in der Renault World Series unterwegs war, wird beim Großen Preis von Ungarn mit 19 Jahren und 125 Tagen zum jüngsten GP-Starter aller Zeiten.

Wegen des Testverbots während der Saison hat der Rookie aber so gut wie keine Erfahrung mit einem 700 PS starken Formel-1-Boliden. Noch vor dem Auftakt-Training gibnt es dager kritische Stimmen im Fahrerlager. "Die Formel 1 ist keine Fahrschule. Wer kommt, sollte fertig sein", sagte ausgerechnet Mark Webber. Der Nürburgringsieger fährt für das Toro-Rosso-Schwesterteam Red Bull Racing und damit für den gleichen Arbeitgeber wie Alguersuari.
Mehr Wohlwollen mit seinem Landsmann zeigt Ex-Weltmeister Fernando Alonso. "Er hat mir gesagt, ich soll Spaß haben und den Moment genießen", sagte Alguersuari. Vor zwei Jahren hatte in Ungarn bei Toro Rosso Sebastian Vettel als Stammfahrer debütiert. Der Deutsche hatte zuvor aber schon Test- und Trainingserfahrung bei BMW-Sauber und war zuvor als Ersatzpilot für den verletzten Robert Kubica in Indianapolis auch schon ein Rennen gefahren.

Plan nur noch 4 Zylinder in der F1

Plan nur noch 4 Zylinder in der F1
Die für dieses Wochenende erwartete Unterschrift unter das neue Concorde Agreement der Formel 1 wird wohl doch noch ein paar Tage länger auf sich warten lassen. "Es ist noch Feinschliff nötig", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn in Budapest (Sonntag, 14.00 Uhr live bei sport.de und RTL), fügte jedoch hinzu: "Aber das kann innerhalb einer Woche erledigt werden." Dass diese Kleinigkeiten noch am Wochenende aussortiert werden, glaubt Theissen nicht. "An einem Rennwochenende haben wir alle eigentlich anderes zu tun", meinte er.

Die endgültige Einigung zwischen dem Automobil-Weltverband FIA, den Rennställen und der Formula One Management (FOM) über die neue "Formel-1-Verfassung" soll den monatelangen Streit um die Zukunft der Königsklasse beenden. Parallel arbeiten die Teams laut Theissen an der gemeinsamen Verpflichtung zur Kostenreduzierung, die nach Aussage des BMW-Motorsportdirektors "zusammen mit dem Concorde Agreement unterschrieben werden soll". Dabei deutet sich eine radikalen Motoren-Reform an.

Radikale Motoren-Reform geplant

Plan nur noch 4 Zylinder in der F1 Radikale Motoren-Reform geplant
Die sogenannte "Engineering Working Group" plant offenbar ein Triebwerk mit nur noch vier Zylindern und weniger als zwei Litern Hubraum. Aus Kosten- und Umweltgründen sind zudem eine lange Laufleistung und ein möglichst geringer Benzinverbrauch vorgesehen. "Dies hat natürlich entscheidenden Einfluss auf die Leistung", sagte Theissen: "So ein Motor kann aber genau so viel oder sogar noch mehr PS leisten als die aktuellen."

Die derzeitigen Drei-Liter-Triebwerke liefern bei acht Zylindern etwa 730 PS. Was für Motorenbestimmungen nach Ablauf des bis einschließlich 2012 gültigen Reglements vorgeschrieben sein werden, entscheidet sich laut Theissen Mitte 2010. Bis dahin kann die AG noch weitere Vorschläge erarbeiten. Das Grundkonzept steht aber.

Zeichentrick-Intros (Teil 8)

Captain N



Galaxy Rangers



Biker Mice from Mars



Transformers



Die Jetsons



Die Schlümpfe

F1-Abschied ohne Sieg?

Heidfeld: F1-Abschied ohne Sieg?

Heidfeld: F1-Abschied ohne Sieg?
Trauriges Jubiläum für Nick Heidfeld: Beim kommenden GP-Wochenende in Budapest ist der BMW-Sauber-Pilot genau 10 Jahre ohne Sieg. Den letzten Erfolg feierte der 32-Jährige im Juli 1999 in der Internationalen Formel 3000; mit vier Triumphen sicherte er sich am Ende der Saison überlegen den Titel in dieser Serie. Mit diesen Vorschuss-Lorbeeren wechselte 'Quick Nick' im folgenden Jahr als Stammfahrer in die Königklasse, erstes Team: Prost - doch dort stand er in 159 Rennen bislang noch nie ganz oben auf dem Podest.

Das wird sich auch am kommenden Wochenende auf dem Hungaroring kaum ändern. Ein 6er im Lotto scheint derzeit wahrscheinlicher als ein Sieg von Heidfeld mit BMW Sauber. Beim letzten Grand Prix auf dem Nürburgring fuhren Heidfeld und Teamkollege Robert Kubica im Mittelfeld hinterher und verpassten als 10. und 14. die Punkteränge wieder einmal deutlich. Mit mageren 8 Zählern aus 9 Rennen rangiert BMW in der Konstrukteurswertung derzeit auf dem drittletzten Rang - nur Toro Rosso und Force India stehen noch schlechter da als die Weiß-Blauen.

BMW: Auf die falsche Technik gesetzt

Dabei wollten BWM und Heidfeld in diesem Jahr um den Titel mitfahren. Doch das Team hat bei der Entwicklung für das neue Reglement total verwachst. Statt sich auf die Aerodynamik zu konzentrieren - Stichwort Doppeldiffusor -, setzte die Entwicklungsabtelung um Technikchef Willy Rampf voll auf das Energierückgewinnungssystem KERS. 50 Millionen Euro steckte BMW in die Entwicklung von KERS. Inzwischen ist das System aus den Autos ausgebaut . Es erwies sich als zu schwer und zu kompliziert.
Heidfeld: F1-Abschied ohne Sieg?
"Wenn ich gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich das Auto ohne KERS gebaut", musste Rampf eingestehen. Teamchef Dr. Mario Theissen stellt sich und seinem Team für die erste Saisonhälfte lediglich ein "Ungenügend" aus. Bis zum Ende der Serie geht es jetzt nur noch um Schadensbegrenzung. "Es geht nicht mehr um Positionen, sondern um Leistung", sagt Theissen vor dem 10. WM-Lauf in Budapest. Am aktuellen Auto wird mit Hochdruck weiterentwickelt. Denn: "Das Aerodynamik-Reglement bleibt 2010 gleich, und alles, was wir jetzt lernen, fließt in den F1.10 ein", argumentiert der BMW-Teamchef.

Hat Heidfeld eine Zukunft in der Formel 1?

Heidfeld wünscht sich für die kommende Saison nichts sehnlicher als ein konkurrenzfähiges Auto, mit dem er endlich seinen ersten Grand-Prix-Sieg einfahren und um den WM-Titel mitfahren kann. Ob das mit BMW Sauber sein wird, ist offen. Fraglich ist nicht nur, ob BMW den Entwicklungsrückstand aufholt, sondern auch, ob Heidfeld im kommenden Jahr noch in einem Boliden der Bayern sitzen wird. 'Quick Nick' steht wieder einmal vor einer ungewissen Zukunft. Es könnte auch sein, dass sich der 32-Jährige ohne GP-Sieg aus der Königsklasse verabschieden muss.