Sonntag, 16. August 2009

Eine Dame fragt nach Zimmer 215

Achtung! Spoilergefahr! Diese Rubrik enthält Spoiler. Wer das Spiel noch nicht gezockt hat und noch zocken möchte, überspringt am besten diesen Post!

28. Dezember 1979
Kapitel 1 17.00 Uhr - 17.30 Uhr

Als Kyle aus der Lobby herausgehen will, knarrt eine Tür.
Kyle: Was ... ?
Eine Stimme: Entschuldigen Sie ... Haben Sie vielleicht ein Zimmer für mich frei?

Eine ältere Dame mit einer Augenklappe über dem linken Auge ist zu sehen. "Ich brauche ein Zimmer für die Nacht".
Kyle denkt: Nur ein neuer Gast ...

Dunning: Willkommen im Hotel Dusk, meine Dame! Es sind noch Zimmer frei. Irgendeinen besonderen Wunsch?
Dame: Einen Wunsch, ja ... Ist das besondere Zimmer noch frei?
Dunning: Das besondere Zimmer ?!?
Dame: Das Zimmer, über das sie in der Zeitung geschrieben haben. Das ist das Zimmer, in das ich wil. Das Zimmer, das Wünsche erfüllt! Das hier ist doch das Hotel Dusk, oder?
Dunning: Aber sicher! Und wir haben auch das Zimmer, dass Sie interessiert. Allerdings ist dieses Zimmer heute Nacht belegt ...
Dame: Oh nein! Wirklich?
Dunning: Ja. Und es tut mir auch verdammt ... äh ... es tut mir wirklich leid!
Dame: So ein Jammer!
Dunning: Ist es Ihnen recht, wenn ich Ihnen ein anderes Zimmer gebe?
Dame: Na gut, ich ... ich muss wohl nehmen, was da ist.

Damit ist das Gespräch zwischen Dunning und der Dame beendet. Kyle geht zurück und spricht die Dame an.

Kyle: Kann ich was fragen?
Dame: Junger Mann! Ich muss schon sagen! Ich bin gerade mit der Anmeldung beschäftigt. Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn wir später miteinander reden?

Kyle bleibt nichts anderes übrig, als weiter zur Lounge zu gehen. In der Lounge stehen zwei Stühle und ein Tisch. Rechts geht es zu Dunnings Büro. Neben der Bürotür steht ein Verkaufsautomat, den Kyle als "Der beste Freund des Junggesellen" bezeichnet.
Kyle: Klappt wohl nur mit Kleingeld.
An der Seite des Automaten klebt ein Zettel "Kleingeld am Empfangsschalter". Und Weiter: Auf zur Zahlenjagd! Finde die sieben Glückszahlen, die im Hotel versteckt sind! Zähle alle Zahlen zusammen und gibt das Ergebnis am Automaten ein. Für nur 25 Cent kannst du tolle Preise gewinnen!

Neben dem Verkaufsautomaten geht es zum rechten Flur. Gegenüber der Eingangstür zur Lounge befindet sich das Zimmer 111. Weiter geht es in den Hauptflur.

Kyle: Die Treppe ist also hier hinten ... ?

Auf dem Weg ins 1. Obergeschoss sieht Kyle, dass ein kleines Mädchen auf der Treppe sitzt.

Gespräch zwischen Kyle und Dunning Smith

Achtung! Spoilergefahr! Diese Rubrik enthält Spoiler. Wer das Spiel noch nicht gezockt hat und noch zocken möchte, überspringt am besten diesen Post!

28. Dezember 1979

Kapitel 1 17.00 - 17.30 Uhr

Kyle Hyde betritt das Hotel Dusk.

Kyle denkt: Wunderbar ... ! Ist hier niemand, um Gäste zu empfangen? Wo ist denn die Rezeption in diesem Laden?
Kyle sieht den Empfangsschalter - denkt: Nettes Schild. Sollte mich hier wohl mal anmelden.

In der Lobby befindet sich am Empfangsschalter eine Klingel. Kyle klingelt drei Mal.
Kyle denkt: Vielleicht ist ja tatsächlich wer in dem Laden hier.
Es erscheint ein Mann.
Mann: Hör mal, Rosa! Ich sag´s dir nicht noch mal! Du sollst mich nicht stören, wenn ich mir gerade ein Spiel anschaue, klar? ... Oh! Na so was! Sie sind ja gar nicht Rosa.
Kyle denkt: Was für eine Seele von einem Mann! - sagt: Wer ist überhaupt diese Rosa?
Mann: Rosa ist unser Zimmermädchen. Kann ordentlich zupacken, aber hat alle Nase lang was zu meckern. Und kommt immer genau dann mit irgendetwas an, wenn ich am Fernsehen bin. Entschuldigen Sie wegen eben. War nur ein Missverständnis. Ich heiße Dunning Smith. Mir gehört dieses Hotel. Also ... Willkommen in meinem schönen Hotel Dusk!
Kyle denkt: Dunning Smith, wie? Scheint mir ein ziemlicher Nörgler zu sein ...
Dunning: Brauchen Sie ein Zimmer?
Kyle: Ja, für heute Nacht.
Dunning: Haben Sie was Bestimmtes im Sinn?
Kyle: Was Billiges.
Dunning: Ein billiges Zimmer also. Wir hätten ein Einzelzimmer frei.
Kyle: Das nehm ich.
Dunning: Aber unter uns ... Wieso nehmen Sie sich nicht was Anständiges?
Kyle: Hier gibt´s auch anständige Zimmer?
Dunning: Das kann man wohl sagen! Sie sind doch Vertreter, oder? Den ganzen Tag unterwegs, von Tür zu Tür?
Kyle: Könnte schon sein.
Dunning: Sieht man Ihnen an ... Den ganzen Tag unterwegs, mit schwerem Koffer ... Wie wär´s? Gönnen Sie sich doch einfach mal etwas Gutes! Eine Nacht in einem guten Zimmer macht aus Ihnen einen neuen Menschen! Sie müssen wissen, heute Nacht ist ausnahmsweise auch eine Suite frei. Und weil Sie´s sind, mache ich Ihnen sogar einen Sonderpreis!
Kyle winkt ab: Ein billiges Zimmer ist schon in Ordnung!
Dunning: Die Suite ist aber wirklich ein wundervolles Zimmer!
Kyle: Hey! Was soll das werden? Sehe ich aus wie einer, der in einer Suite schläft?
Dunning verschränkt die Arme: Schon klar, verstanden. Aber ehrlich gesagt, Sie brechen mir das Herz! Dann füllen Sie mal den Anmeldezettel hier aus. Hier, nehmen Sie diesen Schreiber.

Mit dem Stylus nimmt den Stift aus Dunnings Hand. Den Stift führt man über die Felder des Formulars.

Dunning: ... Kyle Hyde? Das ist Ihr Name, Kyle Hyde?
Kyle: Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, war er´s noch.
Dunning: Hmmm ...
Kyle: Gibt´s da ein Problem?
Dunning: Nein, nein! Vergessen Sie ganz einfach, dass ich etwas gesagt habe!
Kyle: Warten Sie mal ... Und? Passt Ihnen mein Name etwas nicht?
Dunning: Ich hab Ihnen doch gesagt, machen Sie sich keine Gedanken!
Kyle: Irgendetwas ist doch! Glauben Sie, ich bin blind? Steht mein Name etwa auf irgendeinem Steckbrief?
Dunning: Nein, nein, bestimmt nicht! Ich höre den Namen nur nicht zum ersten Mal. Wir hatten hier nämlich mal einen Gast mit dem gleichen Namen ... Das ist alles. Nichts, worüber Sie sich den Kopf zerbrechen müssten, stimmt´s?

Kyle: Sie hatten also einen Gast mit dem gleichen Namen wie ich?
Dunning: Jawohl! Hast sich auch Kyle Hyde genannt! Der Mann war sogar ungefähr in Ihrem Alter. War ein langer Kerl, schlank und blond.
Kyle denkt: Ein blonder, großer und schlanker Mann? Die Beschreibung passt auf Bradley ...
Dunning: Er machte allerdings eine ganz andere Figur als Sie ...
Kyle: Eine andere Figur? Was soll das heißen?
Dunning: Er kam hier im piekfeinen Anzug an. Machte richtig was her, der Knabe!
Kyle: Hab schon verstanden ... Und gibt sich dieser Herr hier öfter die Ehre?
Dunning: Nein, er war nur einmal hier. Vor einem halben Jahr. Seitdem hab ich ihn nicht mehr gesehen.

Dunning: Also, Sie möchten jetzt bestimmt auf Ihr Zimmer. Nehmen Sie Zimmer Nr. 215. Hier ist der Schlüssel.

Mit dem Stylus nimmt man den Schlüssel aus Dunnings Hand. Kyle sieht, dass auf dem Anhänger unter der Zimmernummer das Wort "Wunsch" eingraviert ist.

Kyle: ... "Wunsch"? Was soll das denn heißen?
Dunning: "Wunsch", das ist der Name des Zimmers.
Kyle: Das Zimmer hat einen Namen?
Dunning: Ja, alle Gästezimmer haben hier Namen. Es gibt Wunsch, Mut, Erfolg, Morgenrot und sogar Engel.
Kyle: Allerliebst. Und Sie denken sich die Namen alle selbst aus?
Dunning mit einem leichten Grinsen im Gesicht: Ja! Lauter schöne Namen finden Sie nicht aus? "Wunsch" gefällt mir dabei am besten ...
Kyle: Was für ein Schwachsinn!
Dunning: Wie bitte ?!?
Kyle: Mehr als eine Nummer braucht so ein Zimmer nicht. Namen für Hotelzimmer sind reiner Firlefanz.
Dunning: Firlefanz? Das hat bisher noch niemand zu mir gesagt.
Kyle: Gesagt nicht, aber gedacht haben sie es sich alle. Jede Wette!
Dunning: Das stimmt nicht. Viele Gäste haben sich richtig gefreut über die Namen. Aber gut. Sie mögen es wohl eher simpel! Dann kann ich mir das, was ich noch sagen wollte, ja sparen. Für einen wie Sie wäre diese Geschichte sowieso reiner Firlefanz!
Kyle: Warten Sie mal. Was für eine Geschichte meinten Sie?
Dunning: Firlefanz! Eine ganz und gar überflüssige Geschichte.
Kyle: Jetzt machen Sie´s nicht so spannend. Was wollten Sie mir noch erzählen?
Dunning: Na, wenn Sie´s unbedingt hören wollen ... Es geht um Ihr Zimmer, Nummer 215. Hinter diesem Zimmer ... steht mehr, als es scheint.
Kyle: Was soll das heißen? Etwa irgendeine Spukgeschichte oder so etwas?
Dunning: Nein, bestimmt nicht. Es ist nichts Schlimmes. Ganz im Gegenteil! Sagen Sie mal, gibt es irgendetwas, das Sie sich wünschen?
Kyle: Ich wünsche mir nicht wirklich viel ...
Dunning: Überrascht mich nicht. Ist aber auch egal ... Wenn es aber doch etwas gibt, das Sie sich von Herzen wünschen ... dann kann es gut sein, dass Ihr Wunsch heute Nacht in Erfüllung geht. Denn wissen Sie, Nummer 215 ist nämlich ein ganz besonderes Zimmer ... Auf Zimmer 215 gehen Wünsche in Erfüllung.

Kyle: Dieses Zimmer soll also Wünsche erfüllen, ja?
Dunning: Ja! Fragen Sie nur mal die, die dort übernachtet haben! Zuerst kam eine junge Dame, danach ein älterer Herr. Beide sahen matt und erschöpft aus, als sie sich bei mir anmeldeten. Aber nach einer Nacht auf Zimmer 215 waren sie wie ausgewechselt! Ich fragte die beiden, was denn in der Nacht passiert sei. Sie schauten mich an und antworteten beide genau dasselbe ... "Zimmer 215 ist ein Wunder. Es hat mir einen Wunsch erfüllt. Jetzt ist alles gut" ... Und genau das meinte ich.
Kyle mit einem breiten Grinsen im Gesicht: Ha ha ha ... Reizend!
Dunning: Was gibt´s da zu lachen?
Kyle: Nichts, nichts. Aber sparen Sie sich doch bitte den Rest der Geschichte! Ich bin zu alt für Märchen.
Dunning: Märchen ?!? Das ist es, was Sie denken? Sie denken wohl, ich verschwende nur Ihre kostbare Zeit, ja? Denken Sie doch, was Sie wollen! Ist schließlich ein freies Land!

Dunning: Ach ja, ich hab hier noch was für Sie! Eine Broschüre des Hauses. Es ist auch eine Karte drin, falls Sie sich mal verlaufen.

Mit dem Stylus nimmt man die Broschüre aus Dunnings Hand. Kyle faltet sie zusammen und lege sie zwischen die Seiten meines Notizbuches.

Dunning: Damit sind wir mit der Anmeldung fertig. Ihr Zimmer liegt im ersten Stock. Hinten an der Rezeption vorbei ist die Treppe. Gehen Sie nach der Treppe rechts. Ihr Zimmer liegt am Ende des Ganges. Unser Restaurant ist gleich gegenüber der Lobby. Ab 18.00 Uhr wird Abendessen serviert. Frühstück gibt´s ab 07.30 Uhr. Unsere Hotelbar hat ab 21.00 Uhr geöffnet. Checkout ist bis 10.00 Uhr. Wenn Sie überziehen, zahlen Sie das Doppelte. Also sagen Sie rechtzeitig Bescheid, falls Sie länger bleiben wollen! Haben Sie sonst noch was auf dem Herzen?

Kyle: Wurde hier ein Paket für mich abgegeben?
Dunning: Ein Paket? Für Sie? Nein, hier ist nicht abgegeben worden.
Kyle: Schauen Sie bitte noch mal nach. Es muss hier etwas für mich herumliegen.
Dunning: Sie lassen sich ein Paket in ein Hotel ohne Reservierung schicken? Was soll das? In Ihrem Paket ... ist doch nicht drin, was mir Scherereien macht, oder?
Kyle: Moment mal ... Scherereien? Was meinen Sie mir Scherereien?
Dunning: Steckt in dem Paket irgendetwas, was mir hier Ärger ins Hotel bringt?
Kyle: Hängt davon ab, was Sie mit "Ärger" meinen!
Dunning: Na ja ... Einmal ließ sich ein Mann in ihrem Alter hier etwas zuschicken. Ich kann Ihnen sagen, das gab einen Krawall! Sagen wir einfach so, so was brauch ich kein zweites Mal! Na ja, Schwamm drüber. Um die Sache mit dem Paket kümmert sich unser Hotelboy später. Wenn etwas kommt, lasse ich es Ihnen aufs Zimmer bringen!
Kyle: Was meinten Sie mir "Krawall"? Was ist da genau passiert?
Dunning: Die Sache ereignete sich vor drei Jahren ... Ich hatte gerade den Boy losgeschickt, um einem Gast ein Paket hochzubringen und auf einmal platzt die Polizei hier rein!
Kyle denkt: Eine Razzia?
Dunning: Dieser feine Gast war ein steckbrieflich gesuchtes Mitglied einer Diebesbande! Und dieses Hotel wollten sie als Umschlagswort für ihre Ware verwenden! Ich sag Ihnen, das gab ein Theater! Es gab hier drinnen eine Schießerei, und die Gäste gerieten in helle Panik! So eine Aufregung will ich nicht noch einmal erleben! Seitdem gilt hier ein Hausverbot für Kriminelle ... UND für Polizisten!

Dunning: War´s das?
Kyle: Ja.
Dunning: Schönen Aufenthalt noch auf Ihrem Zimmer!

BVB-Stadion Nr. 1 der Welt

"Times": Stadion des BVB ist die Nr. 1 in der Fußballwelt

[13.08.] Was alle Fans von Borussia Dortmund längst wussten, hat jetzt die angesehene "Times" aus England bestätigt: Das Stadion des BVB, der Signal Iduna Park, ist das beste und schönste Fußballstadion der Welt. In der Rangliste "The top ten football stadiums" folgen laut "Times" auf Platz zwei das Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand vor Liverpools Stadion an der Anfield Road.

Auf der Homepage der "Times" heißt es zur Begründung u.a.: "Borussia Dortmunds Stadion ist der Klassiker. Gewaltige Ränge, die die Geräusche mit einer ohrenbetäubenden Intensität auf den Rasen zurückwerfen. Dieser Platz wurde für den Fußball und für die Fans erbaut. Jedes Endspiel des European Cup sollte in Dortmund veranstaltet werden. Die beste Atmosphäre auf dem Kontinent."

Das Lob der "Times" wird noch wertvoller, wenn man sich die weitere Reihenfolge vor Augen führt:
Platz 4 Inönü Stadion Istanbul (Besiktas),
Platz 5 Allianz Arena München
Platz 6 Bernabeu Madrid
Platz 7 La Bombonera in Buenos Aires/Argentinien (Boca Juniors)
Platz 8 Dinamo-Stadion Bukarest
Platz 9 Nou Camp Barcelona
Platz 10 Craven Cottage London (Fulham)

bild
Das beste Stadion der Welt ist laut der "Times" der SIGNAL IDUNA PARK.

Weitere Artikel

Engländer wählen BVB-Stadion zur Nr. 1 der Welt

Gaming-Soundtrack Teil 3

Halo





Kingdom Hearts





Assassin´s Creed





Oblivion



World in Conflict



Gaming-Soundtrack Teil 2

Fable





Shadow of the Colossus





Mirror´s Edge



Mass Effect





Super Mario

Gaming-Soundtrack Teil 1

Inspiriert von der grünsten Gaming-Website überhaupt geht es um das Thema Musik in Videospielen. Ein nicht zu unterschätzendes Element, denn die Musik trägt sehr viel zur Atmosphäre des Spiels bei. Ich poste nachfolgend einfach mal alle Videos aus dem Artikel. Ich muss dazuschreiben, dass ich manche Spiele nur vom Namen her kenne und sie (noch nicht) gespielt habe. Mal schauen, was mich erwartet ...

Silent Hill





Metal Gear Solid





Final Fantasy X





Zelda





Monkey Island