Samstag, 1. August 2009

FIA ermittelt wegen Schumis Reifen

Aufregung um Schumis Reifen - FIA ermittelt

Aufregung um Schumis Reifen - FIA ermittelt
Drei Wochen sind es noch bis zum Comeback des Jahres. Michael Schumacher, der beim Großen Preis von Europa in Valencia in den Rennzirkus zurückkehrt, ist ohne Umschweife in die Vorbereitung auf seine mit Spannung erwartete Rückkehr gestartet.

Doch kaum hat der siebenmalige Weltmeister mit Testfahrten auf dem zwei Jahre alten Ferrari-Model F2007 begonnen, gibt es den ersten Ärger mit der Konkurrenz. Die rief nach der ersten Session des 40-Jährigen beim Weltverband FIA an, weil Schumi auf der Strecke in Mugello ihrer Meinung nach mit verbotenen Reifen unterwegs war.

Nach Ansicht der Konkurrenz ist auf den ersten Testfotos deutlich zu erkennen, dass Schumacher mit Slick-Reifen von Bridgestone unterwegs war. Diese sind erst seit 2009 im Einsatz und laut FIA-Regeln verboten. Die Regeln besagen, dass das Testen mit neuen Bauteilen untersagt ist, was auch für Reifen gilt.

Der Weltverband hält sich mit einem Kommentar zurück. Ferrari dagegen hat die Vorwürfe direkt aufgegriffen und erklärt, dass Schumacher nur Slickreifen aus der Nachwuchsserie GP 2 fährt. Die FIA ermittelt weiter.

Mein Kommentar:

Die haben alle Probleme. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei Ferrari so einen offensichtlichen Fehler begeht und Michael Schumacher mit den falschen Reifen fahren lässt. Meiner Meinung nach hat man sich bei Ferrari die Regeln genau angeschaut und nutzt nun jede Möglichkeit, um Michael so viel wie möglich testen zu lassen. Nur für den Fall, dass es doch die falschen Reifen gewesen sein sollten, was will die FIA dann machen? Schumi für das Rennen in Valencia sperren?

weiterer Bericht zum diesem Thema

Schumacher besucht Massa

Schumi: Stippvisite bei Massa

Schumi: Stippvisite bei Massa
Michael Schumacher hat seine Vorbereitungen auf sein Formel-1-Comeback am Samstag kurz unterbrochen und seinen Freund Felipe Massa in Budapest im Krankenhaus besucht. Nach dem schweren Unfall des Brasilianers am vorigen Sonntag beim Großen Preis von Ungarn, bei dem der Vize-Weltmeister von einer 800 Gramm schweren Stahlfeder am Kopf getroffen worden war, hatte sich Schumacher bereit erklärt, fast drei Jahre nach seinem Rücktritt Ende 2006 als Ersatzmann in die Königsklasse zurückzukehren.

Nachdem Schumacher am Donnerstag im Simulator in Marenello trainiert hatte und am Freitag in einem zwei Jahre alten Ferrari F2007 in Mugello unterwegs war, tauchte er am Samstag überraschend in der ungarischen Hauptstadt auf. Mit Journalisten redete er bei seinem Besuch allerdings nicht.

Massa erholt sich gut

Massa, dessen Zustand sich in den letzten Tagen immer weiter verbessert hat, wird unterdessen das Krankenhaus voraussichlich am Montag verlassen können. Das erklärte sein persönlicher Arzt Dino Altmann in Budapest. "Er erholt sich gut und ist in der letzten Nacht schon über den Flur gelaufen. Alles entwickelt sich in die richtige Richtung", sagte Altmann: "Er brennt darauf, nach Hause zu gehen. Das zeigt, dass er sich gut fühlt. Wir denken, dass er am Montag nach Hause fliegen kann."

Massa war nach dem Unfall in einer Operation ein kleiner Knochensplitter an der linken Augenhöhle entfernt worden, danach hatten ihn die Ärzte in ein künstliches Koma versetzt. Am Mittwoch war der 28 Jahre alte Brasilianer aus der Intensivstation in eine normale Station verlegt worden.

Mein Kommentar:

Ich find´s super, dass Michael Schumacher Felipe Massa besucht, obwohl er vermutlich mit den Vorbereitungen für das Rennen in Valencia genug zu tun hat. Gut zu wissen, dass es Felipe so weit wieder gut geht.

Endlich gibt es eine Einigung

Friede und Freude: Formel 1-Zukunft gerettet

Friede und Freude: Formel 1-Zukunft gerettet
Ende gut, alles gut: Der Formel-1-Frieden ist perfekt und die Zukunft endgültig gerettet. Am Samstag teilte der Internationale Automobilverband FIA die frohe Botschaft mit. In der Nacht zuvor habe FIA-Präsident Max Mosley das neue und bis zum 31. Dezember 2012 gültige Concorde Agreement unterzeichnet. Die FIA freue sich "auf eine Periode der Stabilität und des Erfolgs der Formel-1- Weltmeisterschaft", hieß es in der Presseerklärung.

Die Verfassung der Formel 1 regelt unter anderem die Verteilung der Gelder und wird zwischen der FIA, dem kommerziellen Rechteinhaber und den Teams geschlossen. Zudem verpflichten sich die Teams darin zur Teilnahme an der Königsklasse.

Nach dem angekündigten Ausstieg des deutschen Automobilherstellers BMW nach der laufenden Saison soll einem möglichen Nachfolge-Team noch bis zu diesem Mittwoch Zeit bleiben, um sich nachzumelden.

Monatelang hatten die FIA als Regelhüter und die Teamvereinigung FOTA einen erbitterten Machtkampf um die Zukunft der Königsklasse geführt. Die FOTA-Teams BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota hatten sogar schon eine eigene Rennserie angekündigt, Williams und Force India gehören der Vereinigung derzeit nicht mehr an. Es ging vor allem um die Wege zu einer weiteren Kosten-Einsparung. Die FOTA wehrte sich gegen eine von der FIA geforderte Budget-Obergrenze von 45 Millionen Euro. Letztlich einigte man sich darauf, die Kosten sukzessive bis zu einem Niveau vom Anfang der 90er Jahre zu drosseln.

1
Die FIA hatte vor rund einer Woche bestätigt, dass nach dem Abschluss der Verhandlungen zwischen der Formel-1-Administration FOA und den 13 Teams, die für 2010 gemeldet haben, FIA-Chef Mosley, der stellvertretende Sportpräsident Nick Craw und die Mitglieder des Motorsport-Weltrates eine Kopie des Concorde Agreements erhalten hätten. Der Weltrat WMSC habe ebenfalls dem leicht überarbeiteten Sportlichen und Technischen Reglement zugestimmt, hieß es nun in der Erklärung des Dachverbandes. Unter anderem soll in der kommenden Saison das Nachtanken verboten sein, das Mindestgewicht erhöht und die Vorderreifen schmaler werden. Die genauen Einzelheiten will die FIA noch bekanntgeben.

Eine große Rolle spielte in der Auseinandersetzung auch Mosley. Seine Erklärung, sich nicht für eine weitere Amtszeit zu bewerben, machte den Weg frei für die Einigung. Kandidaten für die Nachfolge im Oktober sind der von Mosley unterstützte ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt und der einstige Rallye-Star Ari Vatanen.

Mein Kommentar:

Na endlich gibt es eine Einigung. Hat ja auch lange genug gedauert. Ich bin mal gespannt, ob sich bis zum nächsten Mittwoch ein Nachfolge-Team für BMW anmeldet.

Darf ich vorstellen ... Katie Marie

Change



Maybe



Mirror

Freitag, 31. Juli 2009

LOL der Woche

weitere Schumi-News

Darf Schumi doch im F60 testen?

Darf Schumi doch im F60 testen?
Michael Schumacher erhält vor seinem Comeback in der Formel 1 möglicherweise eine Sondererlaubnis für einen Test im aktuellen Ferrari-Boliden F60. Ferrari-Sportdirektor Massimo Rivola bat die Konkurrenten nach Angaben in einem Brief um das Sonderrecht für den siebenmaligen Weltmeister; die Teamvereinigung FOTA deutete bereits ihre Zustimmung an.

"Wir haben die Teams schriftlich gebeten, einem Testtag für Michael zuzustimmen", sagte Ferrari-Teamsprecher Luca Colajanni der. "Wir warten nun auf eine Antwort." Unabhängig davon erklärte Colajanni, dass Schumacher beliebig häufig mit alten Modellen üben könne.

"Ich glaube, alle FOTA-Teams haben diese Bitte akzeptiert", wird FOTA-Vizepräsident John Howett von 'SpeedTV.com' zitiert: "Die Situation ist sehr unglücklich für Felipe Massa und dies ist eine sportliche Geste, die Ferrari sicherlich zu schätzen weiß."

In der FOTA sind noch sieben der neun Konkurrenten organisiert, zudem müssen die ausgeschlossenen Teams Williams und Force India zustimmen.

Iceman Kimi lässt Schumi-Comeback kalt

Iceman Kimi lässt Schumi-Comeback kalt
Alle freuen sich auf die Rückkehr von Michael Schumacher. Wirklich alle? Einen jedenfalls lässt der Rummel um das Comeback des Rekordweltmeisters ziemlich kalt: Kimi Räikkönen: "Mir ist egal, wer den zweiten Ferrari fährt", sagte der Finne, dessen Teamkollege Schumacher als Ersatz des verletzten Brasilianers Felipe Massa sein wird.

"Es wird nett sein, ihn als Teamkollegen zu haben. Schon in der Vergangenheit waren wir nah dran, Kollegen zu werden", sagte der 'Iceman' nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport' am Freitag. Der 29-Jährige nimmt derzeit an der Finnland-Rallye teil.

Die Konkurrenz hat gehörig Respekt vor Schumacher. "Wenn einer ins Auto springen kann und vorne mitfährt, dann er", sagte WM-Spitzenreiter Jenson Button.

Schumi zufrieden mit skurriler Testfahrt

Schumi zufrieden mit skurriler Testfahrt
Michael Schumacher gibt in der Vorbereitung auf sein aufsehenerregendes Comeback Gas. Der 40-Jährige hat heute wieder Formel-1-Luft geschnuppert. Auf der Teststrecke in Mugello (ITA) fuhr Schumi den Ferrari F2007. In dem Auto war Kimi Räikkönen vor zwei Jahren Weltmeister geworden. Den aktuellen F60 darf Schumacher wegen des Testverbots nicht fahren. Aber das störte ihn wenig: "Ein gutes Gefühl, wieder in einem Formel-1-Auto zu sitzen, auch wenn es ein altes Auto war", sagte Schumi nach den Testfahrten auf seiner Internetseite.

Ferrari-Mitarbeiter waren wegen der offiziellen Sommerpause auf der Strecke nicht zugelassen, so dass Schumacher bei seinen Tests auf sich allein gestellt war. Außerdem musste er auf Slick-Reifen aus der GP2-Serie zurückgreifen. "Damit hat man natürlich keine echten Anhaltspunkte", sagte Schumi auf seiner Internetseite.

Kurz vor 11 Uhr kam der siebenmalige Weltmeister unter Ausschluss der Öffentlichkeit im alten Ferrari-Modell F2007 für erste Testrunden auf die Rennstrecke. Nach einer Installationsrunde und einigen Startübungen gab der Rekordweltmeister dann Vollgas auf der Strecke. Schumi drehte eine Runde nach der nächsten.

Den Medienvertretern bot sich ein völlig skurriles Bild: Der Teststrecken-Ort in der Toskana glich einem Hochsicherheitstrakt. Die Öffentlichkeit wird durch die Roten total abgeschirmt. Journalisten konnten nur von einem Hügel aus beobachten, wie ein einsames rotes Auto Runde für Runde drehte. Kamerateams waren hinter den Zäunen in etwa 150 m Luftlinie positioniert.

"Zwar kann ich hier keine aktuellen oder letztjährigen Autos fahren, aber ich möchte eben so viel wie möglich fahren, und da ist das schon mal eine gute Option", erklärte Schumacher vor Fahrtantritt auf seiner Internetseite. Und Schumi ließ seinen Worten Tagen folgen. Am ersten Vorbereitungstag standen für den deutschen insgesamt drei Testphasen an. Bis zum Mittag hatte der Deutsche schon rund 35 Runden heruntergespult. Um 14 Uhr begann die letzte Testphase des Tages. Gegen 16 Uhr war der 1. Trainingstag für ihn beendet.

"Abwarten, wie mein Körper reagiert"

Wie der weitere Test-Fahrplan aussieht, weiß nur Schumacher selbst. Gerüchten zufolge bereitet er sich als Nächstes in einem F1-Simulator in Turin auf den Europa-GP in Valencia vor. "Jetzt muss man mal abwarten, wie mein Körper und meine Muskeln in den nächsten Tagen reagieren", so Schumacher.

Für den siebenmaligen Weltmeister, der sich mit Hochdruck auf sein Comeback am 23. August in Valencia vorbereitet, geht es darum, sich wieder an die Fliehkräfte und die körperlichen Beanspruchungen zu gewöhnen. "Er wird versuchen, so häufig wie möglich zu fahren, um die Belastungen in einem Formel-1-Wagen wieder zu erfahren", sagte Schumachers Sprecherin Sabine Kehm.

Bereits am Tag nach der Comeback-Ankündigung war Schumacher in Maranello angekommen - per Hubschrauber aus seiner schweizerischen Heimat am Genfer See. Am statischen Simulator habe er die Funktionalität des Lenkrads gecheckt. Auch sein Sitz im F60 von Felipe Massa soll angepasst worden sein. "Natürlich habe ich auch gleich noch mal die Gelegenheit genutzt und mich mit den Ingenieuren zum weiteren Vorgehen beraten", schrieb Schumacher, der sein bis dato letztes Rennen am 22. Oktober 2006 in Sao Paulo bestritten hatte.

Der Wagen stammt von F1 Clienti, einer Ferrari-Abteilung, die sich um die Pflege ehemaliger Rennwagen kümmert. "Das Testverbot in der Formel 1 ist ja bekannt, daher habe ich die Jungs von F1 Clienti kontaktiert, ob die mir ein Auto geben können", sagte Schumacher. Im neuen Wagen könnte er lediglich bei einem PR-Termin fahren. Es ist anzunehmen, dass Ferrari diese Chance nutzen wird.

Schumacher soll den verunglückten Massa ersetzen, bis der Brasilianer sich selbst wieder ans Steuer des in dieser Saison nicht gerade glänzenden F60 setzen kann. Der 91-malige Grand-Prix-Gewinner Schumacher hatte eine Rückkehr in die Formel 1 immer ausgeschlossen, die besondere Situation stimmte ihn - aus Verbundenheit zu Ferrari - nun um. "Als ich Schumacher ins Büro gerufen habe, habe ich das Feuer in seinen Augen gesehen", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo am Donnerstagabend in einem TV-Interview am Rande der Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom.