Sonntag, 22. März 2009

Der BVB holt den ersten Sieg im Jahr 2009

1:0 - Der erste Sieg der Rückrunde ist perfekt -
Frei trifft per Elfmeter mitten ins Glück!

[21.03.] Endlich! Borussia Dortmund hat den ersten Sieg im Jahr 2009 eingefahren und sich für die tollen spielerischen Leistungen der letzten Wochen mit drei Punkten belohnt! Am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewann der BVB vor heimischer Kulisse gegen Werder Bremen mit 1:0 (0:0).

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Es berichtet Johannes Vorspohl

75.500 Zuschauer im SIGNAL IDUNA PARK sahen bei frühlingshaftem Wetter eine zähe erste Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie besser, weil beide Teams ihre strikte Defensivhaltung aufgaben. Ein verwandelter Foulelfmeter von Frei nach 64 Minuten bescherte Borussia Dortmund den ersten, heiß ersehnten Sieg der Rückrunde.

Ausgangslage:
Borussia Dortmund gegen Werder Bremen - der Neunte der Tabelle traf auf den Zehnten. Der BVB war als einziger Klub neben Wolfsburg im eigenen Stadion noch ungeschlagen. Doch während die "Wölfe" zu Hause 34 von möglichen 36 Zählern eingefahren hatten, hatte der BVB vor eigenem Publikum so häufig wie noch nie in der Vereinsgeschichte unentschieden gespielt (neun Mal). Werder auf der anderen Seite hatte bislang nur einen einzigen Auswärtssieg geholt. Nach einem schwachen Saisonverlauf zeigte die Formkurve der Norddeutschen zuletzt aber wieder deutlich nach oben.

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In der Startelf: Florian Kringe.
Personalien:
Beim BVB fehlten Boateng, Hummels und Sadrijaj. Im Vergleich zum Spiel in Hannover rückte Kringe für Sahin in die Startelf. Der junge Türke wurde nach Tarnats Tritt vom vergangenen Samstag noch geschont und nahm zunächst auf der Bank Platz. Werder musste auf Nationalspieler Frings, den rotgesperrten Naldo sowie Rosenberg verzichten.

Taktik:
Der BVB trat im gewohnten 4-4-2-System mit Mittelfeldraute an. Kapitän Kehl traf als "Sechser" vor der Abwehr im direkten Duell auf Bremens Spielmacher Diego, der im 4-4-2 der Norddeutschen den Platz hinter den beiden Spitzen Pizarro und Almeida einnahm.

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Trafen im Mittelfeld aufeinander: Sebastian Kehl und Bremens Spielmacher Diego.
Spielverlauf & Analyse:
Beide Teams waren darum bemüht, eine kompakte Ordnung in der Defensive aufzubauen und den Gegner früh im Spielaufbau zu stören. Offensiv ging auf beiden Seiten zunächst wenig. Zu engmaschig, zu aufmerksam agierten beide Abwehrverbände. Die erste BVB-Chance resultierte bezeichnenderweise aus einem Frei-Stoß (7.). Doch der Schuss des Schweizers von der Strafraumgrenze flog knapp am Tor von Wiese vorbei.

Das Spiel blieb weiterhin zäh. Borussia Dortmund konnte sich durch einige schnell vorgetragene Angriffe nun leichte Feldvorteile erarbeiten. 26 Minuten dauerte es aber bis zur ersten echten Chance aus dem Spiel heraus: Valdez setzte sich mit viel Engagement über die rechte Seite durch und flankte nach Innen. Dort kam Kehl zum Abschluss, doch Bremens Innenverteidiger Pasanen konnte sich in den Ball werfen und aus Werder-Sicht in höchster Not klären.

Auch die Norddeutschen kamen in dieser Phase des Spiels zu ihrer bis dato größten Chance: Pizarro drückte einen Aufsetzer knapp über das Tor von Weidenfeller (35.). Ansonsten blieben Strafraumszenen bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Kircher Mangelware - ebenso wie Kreativität und zündende Ideen. Die Zuschauer hatten eine von den Abwehrverbänden dominierte Halbzeit gesehen.

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Beide Defensiven standen sicher. Hier stoppt Pasanen Valdez mit unorthodoxen Mitteln.
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel ansehnlicher, weil beide Teams nun ihre strikte Defensivhaltung lockerten und das Mittelfeld schneller überbrückten. Das Spiel wurde nicht nur besser, sondern auch emotionaler. Valdez drang nach einem Pass von Hajnal in den Strafraum ein. Sein Bewacher Prödl fiel und behinderte den Paraguayer. Es hätte Elfmeter geben können, vielleicht sogar müssen. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Kircher blieb aus - eine höchst umstrittene Entscheidung.

Aber die Aufregung währte nicht lange. Genauer gesagt nur bis zur 63. Minute. Wieder drang Valdez in den Bremer 16-Meter-Raum ein, dieses Mal drückte ihn Boenisch zu Boden. Nach kurzem Zögern deutete Kircher auf den Elfmeterpunkt, eine vertretbare Entscheidung. Frei trat an und verwandelte wie gewohnt eiskalt - 1:0 für den BVB (64.). Der SIGNAL IDUNA PARK stand Kopf nach dem neunten Saisontor des Schweizers.

Bremen versuchte, auf die Dortmunder Führung zu reagieren. Doch die BVB-Defensive erledigte ihre Arbeit an diesem Samstagnachmittag vorzüglich. Werder fiel fast nichts ein und probierte es zumeist aus der Distanz. Borussia Dortmund ergab sich nun viel Platz für Gegenangriffe. Kringe (71. und 76.) und Hajnal (75.) hätten bereits für eine Vorentscheidung sorgen können.

In den Schlussminuten wurde es noch einmal brenzlig. Pizarro kam nach Vorarbeit von Almeida zum Abschluss, Weidenfeller rettete seinem Team mit einem Riesenreflex die Führung (85.). Kurze Zeit später beendete Schiedsrichter Kircher die Partie. Borussia Dortmund durfte endlich den ersten Sieg in der Rückrunde bejubeln.

Ausblick:
Wegen einer Länderspielpause hat Borussia Dortmund nach dem Bremen-Spiel zwei Wochen Zeit zum Verschnaufen, bevor die Bundesliga-Saison 2008/2009 in ihre heiße Phase geht. Am 04. April (Samstag, Anstoß 15.30 Uhr) reist der BVB zum Tabellenführer Hertha BSC nach Berlin. Das nächste Heimspiel in der Liga bestreiten die Schwarzgelben eine Woche später (11. April, Anstoß 15.30 Uhr). Gegner im SIGNAL IDUNA PARK ist der 1. FC Köln.

Aufatmen nach Regeländerung

Haug: "Weltmeister mit 96 Punkten Rückstand - das will niemand"

Die Teams atmen auf, doch als Sieg in einem Machtkampf mit der FIA wollen sie die erzwungene Rolle rückwärts der Regelhüter nicht verstanden wissen. "Der FOTA - allen Teams also, die in der Formel 1 antreten - geht es nicht um Macht, sondern um das beste Produkt für das Formel-1-Publikum auf der ganzen Welt", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Tags zuvor hatte der Internationale Automobilverband FIA mitgeteilt, dass die Umsetzung des neuen Wertungssystems, demzufolge die Anzahl der Rennsiege über den WM-Titel entscheidet, aufgeschoben werde, wenn die Teams, "aus welchem Grund auch immer, dem neuen System nicht zustimmen".

Und von Zustimmung der Rennställe konnte und kann keine Rede sein. In einem Statement hatte die Teamvereinigung FOTA kurz vor der FIA- Verlautbarung Front gemacht und die Rechtmäßigkeit der Weltrats- Entscheidung nur zwölf Tage vor dem ersten Saison-Lauf mit dem Großen Preis von Australien in Frage gestellt. Denn: Die Regeländerung habe nicht im Einklang mit dem Prozedere stattgefunden, wie es in Anhang 5 der Sporting Regulations und in Artikel 199 des Sporting Code festgeschrieben ist, hieß es von der FOTA. Demnach bedürfen kurzfristige Änderungen der Zustimmung der Teams. Deren Vorschlag eines neuen Wertungssystems - 12 Punkte für den Sieger, 9 für den Zweiten, 7, 5, 4, 3, 2, und 1 für die weiteren Platzierten - war indes am Dienstag vom Weltrat nach FIA-Angaben einstimmt abgelehnt worden.

Hamilton bezeichnet Wertungsänderung als "Schande"

Stattdessen sollte die Anzahl der Siege entscheiden - ganz im Sinne von Formel-1-Chef und Rechte-Mitinhaber Bernie Ecclestone, der sich genau diesen Modus wünschte. Doch damit stand der Brite weitgehend allein. Die Fahrer liefen Sturm, die Teamverantwortlichen ebenso. Rekordchampion Michael Schumacher hatte die neuen Regeln kritisiert, Weltmeister Lewis Hamilton von einer "Schande" gesprochen, was mit der Formel 1 passiere. "Wenn einer 4 Mal gewinnt und 13 Mal ausfällt, könnte er trotzdem jenen schlagen, der 17 Mal Zweiter wird", rechnete Mercedes-Motorsportchef Haug nun noch einmal vor: "Weltmeister mit 96 Punkten Rückstand - das will nicht mal jener, der so den Titel holen würde."

Nun soll das neue Punktesystem bis 2010 quasi geparkt werden. Allerdings wird die Bereitschaft der Rennställe, den Titelträger spätestens dann anhand der Grand-Prix-Siege zu ermitteln, wohl kaum größer sein. Daher brachten sie bereits ihre Bereitschaft deutlich zum Ausdruck, "gemeinsam mit der FIA ein neues Punktesystem zu entwerfen, welches die Attraktivität der Formel 1 ab 2010 erhöhen soll", hieß es in der FOTA-Mitteilung. Wohl auch, damit es in einem Jahr dann nicht zu einer erneuten "F1 Farce" ('Daily Mail') kommt.

Samstag, 21. März 2009

The Real Ghostbusters



Ghostbusters verbinde ich immer mit der Zeichtentrickserie "The Real Ghostbusters". Wenn ich mich richtig erinnere, lief die Serie abends immer auf Pro7. Hab ich immer gerne gesehen und sie gehört heute noch zu den Serien, die man sich immer wieder ansehen kann. Das Intro sieht so aus:


The Real Ghostbusters - Opening - MyVideo

Von Atari erscheint am 19. Juni ein neues Video-Game für fast alle Plattformen. Was ich bisher gesehen hab, sieht schon mal richtig klasse aus. Klar, anhand von guten Trailern kann man nicht automatisch auf ein gutes Spiel schließen. Aber es sieht doch so aus, als ob sich die Entwickler richtig viel Mühe gegeben haben.





Bin mal auf die Wii-Version gespannt. Es ist ja bekannt, dass die Grafik auf der XBox 360 und der PS3 besser aussieht, dafür wäre das Spiel mit der Wii-Steuerung interessanter.

Jetzt wurde bekannt, wer die weibliche Rolle in Ghostbusters übernimmt: Alyssa Milano



Auf cynamite.de gibt es schon mal folgendes Mega-Preview

„Er schleimte mich voll!!!“ – Zu lange durften wir diesem Satz nicht mehr lauschen! Doch bald sind die Ghostbusters wieder da und schleimen zurück!

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Undank ist der Welten Lohn: Da retten die Ghostbusters zweimal im Alleingang die Menschheit vor den fiesesten Kreaturen und was bekommen sie dafür? Nichts außer Ärger mit dem Gesetz! Jahrzehnte lang krähte kein Hahn mehr nach Neuem von den Spukspezialisten – trotz stets beliebter Wiederholungen im TV und erfolgreicher Zeichentrick-Ableger. Nach über 20 Jahren keimten dann Gerüchte auf, dass ein neuer Film – oder zumindest ein abendfüllender Animationsstreifen – über ihre Heldentaten geplant sei. Aber daraus wurde nichts. Zeitmangel bei den Darstellern und Lizenzstreitereien unter den Rechteinhabern verhinderten ein Comeback der kultigen Truppe.

Virtuelles Comeback!

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Dann Ende 2007 endlich die freudige Nachricht: Die Protonen-Packs werden wieder entstaubt! Zwar „nur“ in einem Videospiel, das klingt dafür aber umso viel versprechender: Hersteller Vivendi hat es tatsächlich geschafft, die Macher der Kino-Originale für das Game zu verpflichten und ein fähiges Entwicklerteam mit passender Grafikengine im Gepäck engagiert. Die ersten Eindrücke begeistern: Echte Ghostbusters-Stimmung, gepaart mit ungewöhnlicher Action und toller Optik lassen auf hochklassigen Spielspaß fernab der üblichen Filmlizenzgurken hoffen.

Doch nur Hirngespinst?

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Aber die Turbulenzen nehmen kein Ende: Als Activision-Blizzard 2008 Vivendi schluckt, erhalten die Ghostbusters eine betriebsbedingte Kündigung. Im Zuge der Firmenfusion wird der Titel zusammen mit einigen anderen aus dem Portfolio gestrichen. Zum Glück dauert es nicht lange, bis Atari die Geisterjäger aus der Schlange vor dem Arbeitsamt holt. Von den neuen Chefs bekommen sie sogar noch etwas mehr Zeit, sich auf ihr nächstes Abenteuer vorzubereiten. Statt noch vor Weihnachten 2008 müssen sie erst Mitte 2009 wieder ran. Somit haben nicht nur die Entwickler noch mehr Zeit für das Feintuning ihres ambitionierten Projektes, die Veröffentlichung fällt nun auch genau auf das 25-jährige Dienstjubiläum der Ghostbusters, das mit neuem Merchandise und der Erstveröffentlichung der Kinostreifen auf Blu-ray gefeiert wird.

Geisterstadt New York

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Das passt perfekt, so könnt ihr euch vor dem Spiel nochmal mit der Vorgeschichte in HD vertraut machen. Denn die Versoftung stellt die direkte, interaktive Fortsetzung der beiden Filme dar. Zwei Jahre nach den Ereignissen von Ghostbusters 2 sind die einst umstrittenen Parapsychologen über jeden Zweifel erhaben und arbeiten sogar im Auftrag der Stadtverwaltung. Seit die Vorbereitungen für eine Ausstellung zum Thema Gozer (Kenner der Filme erinnern sich) laufen, wird New York von einer neuen Welle unheimlicher Vorfälle überschwemmt.

Der Marshmallow-Mann, Slimer, Eleanor Twitty (die untote Bibliothekarin) – alles was in der Zwischenwelt Rang und Namen hat, und nicht im Geistercontainer des Hauptquartiers gefangen ist, taucht plötzlich wieder auf! Da kommt Verstärkung gerade recht: Ihr schlüpft nämlich nicht in die Haut von Peter, Egon, Ray oder Winston sondern heuert als fünfter Mann bei der Truppe an. Kein ganz ungefährlicher Job, denn Cheftüftler Spengler hat allerlei neue Gerätschaften erfunden, die allesamt auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden wollen. Ratet mal, wer das übernehmen darf!

Spenglers Beste

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Da wäre zum Beispiel der Stasis-Strahl, mit dem ihr das Geistergesocks vorrübergehend einfriert oder der Shock-Blast, der kleinere Spukspechte kurzerhand zurück in ihre Dimension pustet. Damit spielt sich Ghostbusters fast wie ein „normaler“ Shooter. Aber den Großteil eurer Arbeit verrichtet ihr natürlich wie ihr es aus den Filmen kennt: Für die größeren Kaliber muss der gute alte Protonenstrahl herhalten.

Alleine oder mithilfe eurer erfahrenen Kollegen versucht ihr, die unheimlichen Störenfriede mit dem Fangstrahl festzuhalten und schnellstens über eine Falle zu zerren. Wehrt sich ein widerspenstiges Astralwesen zu energisch gegen den Abtransport, lasst ihr es vorher noch mit beherzten Schlenkern die Wand küssen, bis es aufhört zu zappeln (auf der PS3 kommt hier optional die Sixaxis-Funktion des Pads zum Einsatz).
Zusätzlich hat euer Protonen-Pack noch eine nützliche Zweitfunktion: Der Slime-Blower versprüht grünes Ectoplasma mit dem ihr das übernatürliche Gesindel schwächt, ätzenden schwarzen Schleim aus dem Weg spritzt und sogar vorher unsichtbare Gegenstände sicht- und benutzbar macht.

Technik die begeistert

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Rumschleimen und Geister durch die Gegend schleudern: Ihr merkt schon, die Ghostbusters machen wieder mal das, was sie am Besten können – ordentlich Chaos verursachen. Bei der Zerstörungsorgie lässt die eingangs schon erwähnte Grafikengine ihre Muskeln spielen: Tatsächlich ist fast alles in der Umgebung zerstörbar und fliegt dann auch physikalisch korrekt und von eindrucksvollen Licht- und Partikeleffekten begleitet durch die Gegend. So macht der neue Job richtig Spaß!
Dabei ist die Physikengine nicht nur reiner Augenschmaus, sondern bereichert auch das Spielerlebnis. Etwa bei den regelmäßig eingestreuten Knobelaufgaben. Ihr kommt an einem Abgrund nicht weiter, weil die Hängebrücke ihrem Namen alle Ehre macht und zerrissen in die Tiefe baumelt? Dann versucht doch, mit einem Schleim-Seil (eine weitere Funktion eures High-Tech-Rucksacks) die beiden Enden der Brücke miteinander zu verbinden. Und siehe da: Der Klebeschleim zieht sich zusammen und macht den Übergang wieder passierbar.

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Selbst so mancher Feind wird zum Action-Rätsel. Freut euch schon mal auf das erste Treffen mit einem Golem der sich aus allerlei Gegenständen in der Umgebung ständig anders zusammensetzt und ihr euch darum immer wieder neue Kontertaktiken ausdenken müsst. Von da an werdet ihr eure Umwelt mit anderen Augen sehen! Die Sicht darauf ist glücklicherweise recht ungetrübt, denn auf Anzeigen wird im Spiel weitestgehend verzichtet. Die wichtigsten Infos lest ihr ähnlich wie bei Dead Space von eurer Ausrüstung ab.

Neben dem etwas anderen Kampfsystem, den vielfältigen Waffen und den abgedrehten Kopfnüssen wird auch der typische Humor für Kurzweil während der rund zehn Stunden Spielzeit sorgen. Haufenweise Anspielungen für Serien-Insider und coole Sprüche (ebenfalls aus der Feder von Dan Aykroyd und Harold Ramis) lockern den stressigen Geisterjägeralltag auf. Die Entwickler haben sich zum Ziel gesetzt, dass alle paar Meter etwas Witziges, Cooles oder Grusliges passieren soll. Ein ehrenwerter Vorsatz! Außerdem bauen die Macher auf Abwechslung beim Leveldesign: Von einer zum Leben erwachenden Bibliothek, über die Dächer Manhattans (auf der Flucht vor dem Marshmallow-Mann), bis hinab in die Hölle führt euch die Geisterjagd!

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Gruppen-Ghostbusten!

Natürlich wurde auch an einige Mehrspieler-Optionen gedacht. Allerdings war den Machern hier nur zu entlocken, dass sowohl im Team als auch gegeneinander angetreten werden darf. Welche Spielvarianten genau auf euch warten, werden wir berichten, sobald wir eigenhändig die Strahlen gekreuzt haben. Doch schon jetzt sind wir uns sicher: Wenn die Geisterfahrt der Ghostbusters im Juni in den Gameshops des Landes ihre Endstation findet, steht uns ein unterhaltsames Wiedersehen mit der Chaotentruppe bevor!

Regel wird wieder geändert

FIA lenkt ein: Regeländerungen erst 2010

Nach der heftigen Kritik an der neuen Weltmeister- Regel in der Formel 1 lenkt der Internationale Automobilverband (FIA) ein. "Wenn die Teams, aus welchem Grund auch immer, dem neuen System nicht zustimmen, wird seine Umsetzung aufgeschoben bis 2010", teilte die FIA am Freitagabend mit. Kurz zuvor hatte die Teamvereinigung FOTA in einem Statement die Rechtmäßigkeit der Änderung angezweifelt, die zwölf Tage vor dem WM-Auftakt beschlossen worden war. Demnach sollte die Anzahl der Siege pro Saison über den WM-Titel entscheiden.

In ihrer Mitteilung führte die FIA aus, dass der Weltrat am 17. März die von der FOTA vorgeschlagene Änderung des Punktesystems einstimmig abgelehnt habe. Diese sah zwölf Punkte statt bisher zehn für den Sieger, neun statt acht für den Zweiten, sieben statt sechs für den Dritten und dann für die weiteren Platzierten fünf, vier, drei, zwei und einen Punkt vor. Der Weltrat habe dann den 'Winner takes all'-Vorschlag vom Inhaber der kommerziellen Rechte (Bernie Ecclestone) gebilligt. Dieser habe, so hieß es in dem FIA-Statement, die Zustimmung der Teams gehabt.

Diese stellten sich jedoch geschlossen gegen die Entscheidung. In einem Schreiben stellte die FOTA klar, dass es für eine Änderung für die Saison 2009 zu spät sei, "wenn nicht alle teilnehmenden Teams einhellig zustimmen", und berief sich dabei auf das Sport-Reglement der FIA.

Hamilton und Heidfeld unter Druck

Hamilton ohne Chance - Haug: Stehen im letzten Drittel

Mercedes schlägt Alarm: Sportchef Norbert Haug hat wenige Tage vor dem Auftakt der Formel-1-Saison 2009 erstmals offen eingestanden, dass Weltmeister Lewis Hamilton nicht den Hauch einer Chance haben wird. "Wir müssen uns nach den Testergebnissen darauf einstellen, im letzten Drittel der Startaufstellung zu stehen", sagte Haug vor dem ersten Rennen am 29. März (8.00 Uhr live bei RTL und hier im Live-Stream).
Während bei den Silberpfeilen derzeit nur die Startnummer eins auf Hamiltons Auto glänzt, funkeln beim deutschen Erzrivalen BMW die Augen vor Angriffslust. "Wir wollen um den Titel mitkämpfen", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Erstmals überhaupt könnte es somit in der Königsklasse des Motorsports zum Titelduell der beiden deutschen Autobauer kommen. "Wir haben einen langfristigen Fahrplan aufgestellt. Dieser sah vor, im ersten Jahr regelmäßig in die Punkte zu fahren, im zweiten Jahr Podestplätze zu erreichen und im dritten Jahr den ersten Sieg einzufahren", sagt Theissen. Diese ambitionierten Ziele seien allesamt verwirklicht worden.

Der letzte Schritt sei nun der schwerste. "Wir wissen, dass man Leistungsfähigkeit planen kann, nicht aber Resultate. Wir sind gut gerüstet, alles Weitere wird die Saison zeigen", meint Theissen. Haug schaut im Titelrennen nicht nur auf Ferrari: "BMW will es wissen, kein Zweifel, und ich schätze sie als stark ein."

Keine Annäherung der Rivalen

Auch wenn Mercedes und BMW wegen der weltweiten Krise auf dem Automarkt in einigen Bereichen zusammenarbeiten wollen, wird es in der Formel 1 keine Annäherung der Rivalen geben. Sinn und Wesen der Formel 1 sei der automobile Wettkampf auf allerhöchstem Niveau. Haug: "Der Sport wird für die Zuschauer gemacht, und die wollen sehen, welche Marke besser ist, BMW oder Mercedes-Benz."

In der neuen Saison werden die Karten laut Theissen allerdings völlig neu gemischt. Die zusätzliche Herausforderung bestehe in den größten Regeländerungen, die es in der Formel 1 jemals gegeben habe, sagt der BMW-Motorsportdirektor: "Die Einführung einer völlig neuen Aerodynamik, der Slicks und KERS sowie das neue Motorenreglement machen das Kräfteverhältnis schwer berechenbar."

Heidfeld steht unter Druck

Unverändert vertrauen BMW und Mercedes 2009 der Fahrerpaarung des vergangenen Jahres. Bei den Münchnern gilt der schnelle Robert Kubica als heimliche Nummer eins. Der Pole war es schließlich, der BMW im Juni 2008 in Montreal den ersten Grand-Prix-Sieg bescherte. Teamkollege Nick Heidfeld (Mönchengladbach) wartet dagegen seit schon 151 Rennen auf einen Erfolg und steht deshalb stark unter Druck.

Bei McLaren-Mercedes sind die Rollen klar verteilt: Hamilton ist der Weltmeister, der Finne Heikki Kovalainen der Wasserträger. Hamilton könne mit dem, was er in zwei Jahren erreicht habe, sehr zufrieden sein, sagt Haug. Das gäbe dem Briten noch mehr Kraft und Ruhe. "Geschenkt bekommt Lewis deshalb aber gar nichts, und den Bonus des amtierenden Weltmeisters hat er auch nicht", sagt der Mercedes-Sportchef.

Bei den Testfahrten erlebte Hamilton sein blaues Wunder, denn der Weltmeister fuhr weit hinter den großen Rivalen her. Ein Schock für das gesamte Team. "Wir müssen unser technisches Paket deutlich verbessern. Dieser Prozess benötigt Zeit - und das kann bis zum Beginn der Europasaison dauern, vielleicht sogar etwas länger", meint Haug.

Sparkurs zwingend erforderlich

Einig sind sich die Sportchefs, dass angesichts der weltweiten Finanzkrise ein Sparkurs in der Formel 1 zwingend erforderlich ist. Alle Teams hätten nun die Möglichkeit, so Theissen, die Zukunft der Formel 1 konstruktiv zu beeinflussen. "Die Formel 1 befindet sich, was die Kosten angeht, an einem Wendepunkt", sagt Theissen. In den vergangenen zehn Jahren seien die Budgets ständig gewachsen. Doch das sei nun vorbei: "BMW gibt derzeit für die Formel 1 bereits 40 Prozent weniger aus als noch zu Zeiten als Motorenlieferant bei Williams. Weitere signifikante Einsparungen werden folgen."

In dieser Saison liegt der Etat von BMW-Sauber bei geschätzten 210 Millionen Euro, McLaren-Mercedes gibt sogar 60 Millionen mehr aus. Nach Ansicht von Mercedes-Sportchef Haug müssen die Budgets in den kommenden Jahren halbiert werden, um eine langfristig solide Basis zu schaffen. Neben dem Engagement mit Partner McLaren wird Mercedes 2009 das Honda-Nachfolgeteam Brawn und Force India mit Motoren beliefern. Haugs Rechnung ist einfach: "Mit dem dabei verdienten Geld entlasten wir unser eigenes Budget."

Haug schließt in diesen schwierigen Zeiten auch Entlassungen im Team nicht aus: "Wir sind beweglich, wenn weniger Personal für das Motorsport-Engagement benötigt wird." Und was ist mit Kürzungen der Fahrergehälter? Hamilton ist mit einem Einkommen von angeblich 25 Millionen Euro in diesem Jahr der Topverdiener der Formel 1. Haug: "Was immer sich hier entwickeln sollte, es wird bestimmt nicht öffentlich diskutiert."

Bericht zu Grand Theft Auto: Chinatown Wars

Grand Theft Auto: Chinatown Wars - Hands-On Bericht vom 20.03.2009

20. März 2009, Stichtag für viele volljährige Zocker und Besitzer des aktuellen Nintendo-Handhelds. Fühlte sich euer Modulschacht bislang unterfordert und gelangweilt durch sich ständig wiederholendes Puzzle und Casual? Das soll sich jetzt ändern. Während die öffentliche Diskussion über Videospiele mit expliziter Gewaltdarstellung fortlebt, erscheint ein im Vorfeld vielfach gelobter Action-Titel in Europa.

Wir konnten es uns nicht verkneifen, gleich früh morgens in den Spieleladen zu eilen und uns ein Exemplar von „GTA: Chinatown Wars“ unter den Nagel zu reißen. Ein ausführlicher Test wird natürlich noch angefertigt, der braucht aber auch etwas mehr Zeit. Und angesichts des unvermeidlichen Hypes haben wir beschlossen, unsere Eindrücke nach den ersten paar Spielstunden zu beschreiben und euch vielleicht damit etwas Orientierung zu verschaffen. Müsst ihr nach der Arbeit oder der Uni direkt in den anliegenden Media Markt flitzen?

Eine Stadtrundfahrt
Das Spiel beginnt wie so ziemlich jedes andere GTA: Unser Antiheld ist neu in der Stadt, etwas geht schief und dann geht es darum, sich durch diverse Verbrechen in der Gangsterhierarchie der Untergrundwelt hochzuarbeiten. Diesmal erwischt es den Sohn eines frisch ermordeten Triadenchefs in Liberty City, dem gleich am Flughafen ein wichtiges Familienerbstück entwendet wird und der zu allem Überfluss auch noch angeschossen und fast ertränkt wird. Zur Story soll das jetzt reichen - das Spielerlebnis ist sicherlich wichtiger.

„Grand Theft Auto: Chinatown Wars wird wie damals GTA 1 und 2 aus der Vogelperspektive gespielt. Die Jungspunde werden wohl erstmal umdenken müssen, aber Veteranen der ersten beiden Teile finden sich gleich wieder zurecht. Die Grafik ist sehr gelungen - gerade das Cel-Shading verleiht den Straßen und den zwielichtigen Charakteren einen eigenen Glanz und hebt es von vielen schlechten 3D-Spielen auf dem Nintendo DS ab. Die Enige läuft trotz ständiger Animationen und Bilder überwiegend flüssig - kein Vergleich zum ruckelnden „GTA Advance“. Alles in allem scheint Rockstar hier einen guten Kompromiss gefunden zu haben, um ein richtiges GTA an die begrenzte Technik des DS anzupassen.

Die Steuerung funktioniert ebenfalls problemlos. Auch hat man einige kleine Touchscreen-Einlagen eingebaut, ohne gleich das ganze Konzept auf ein „innovatives“ Stylus-Format zugrunde zu stutzen. Will man z.B. einen geparkten Wagen klauen, kann es passieren, dass man erstmal mit einer Schraubenzieher-Drehung das Schloss knacken muss. Molotov-Cocktails schleudert ihr ebenfalls per Strich über den Screen, wie diverse andere Dinge auch. Etwas störend ist hier natürlich der Wechsel von den Buttons zum Touchpen. Entweder man holt ihn bei jeder Touchscreen-Sequenz heraus oder nutzt die weniger genaueren Finger und verdreckt sich den Bildschirm.

Damit man sich nicht verfährt, bietet „Chinatown Wars“ ein Navigationsgerät an. Es reicht, auf der Karte den Zielort anzugeben und schon wird einem automatisch der kürzeste Weg berechnet - wahlweise auf dem unteren Bildschirm auf der immer eingeblendeten Karte oder direkt auf der Straße. Klasse! Die Zeiten des ewigen Suchens und Verfahrens sind also zum Glück vorbei. Als sehr spaßig erweist sich das neue Verfolgungssystem: Um der Polizei zu entkommen, müsst ihr nicht mehr einfach nur eine gewisse Zeit lang flüchten, sondern vorher noch einige Polizeiautos abdrängen und am besten in Unfälle verwickeln.

Aufgrund der kurzen Spielzeit kann ich noch nicht viel zur Geschichte und Langzeitmotivation erzählen... Die Handlung wird, wie bereits aus den ersten Screenshots bekannt, durch Standbilder erzählt. Das ist natürlich ein klarer Rückschritt im Vergleich zu den filmreifen Sequenzen aus „GTA: San Andreas“, funktioniert aber und ist auf dem Nintendo DS wohl nicht anders möglich. Was aber auffällt, ist eine etwas flapsige Übersetzung ins Deutsche. Es gibt zwar keine derben Sprachschnitzer, aber die Triaden sprechen teilweise doch etwas zu absonderlich. Auch wenn ich noch nie mit einem chinesischen Gangsterboss gesprochen habe, bezweifle ich einfach mal, dass er Sätze wie „Ich bin in der Gosse“ in den Mund nehmen würde.

Prognose:
Nun kann bestätigt werden: Wir haben es tatsächlich mit einem fast durchweg gelungenen Spiel zu tun, das aber auf keinen Fall in Kinderhände gelangen sollte: Es gibt natürlich Blut und jede Menge Gewalt, die Missionen haben häufig eine moralisch fragwürdige Zielsetzung und es ist auch möglich, mit Drogen zu dealen. Ja, genau. Das schon seit den ersten Screenshots heiß diskutierte Drogendeal-Feature ist auch in der Retailversion enthalten. Was den Spielspaß noch trüben könnte? Ein kaputter DS oder leer gekaufte Regale. Doch genug davon - erwartet unseren ausführlichen Test in den nächsten Tagen, falls ihr noch unentschlossen seid!

Den Serien-Neuling als „würdig“ empfunden: Michael Schmalenstroer [Satan Claus] für PlanetDS.de










Details
Spielname:
Grand Theft Auto: Chinatown Wars

Publisher:
Rockstar Games

Developer:
Rockstar Leeds

Genre:
Action Adventure

Release:
20.03.2009 (erschienen)

Multiplayer:
vorhanden, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (28)

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