Samstag, 29. April 2017

In aller Kürze was so gewesen ist ...

Ich will mich nicht lange mit Entschuldigungen aufhalten, warum ich hier so lange nichts mehr geschrieben habe. Ich habe einfach den Faden verloren ... nichts mehr geschrieben ... ich hatte das Gefühl keine Zeit mehr hierfür zu haben.

Ich habe mich viel mit Zeitmanagement beschäftigt ... versucht mal etwas zu organisieren, um alles besser auf die Reihe zu bekommen. Mal hat es funktioniert, dann wieder nicht. Ich habe in der Vergangenheit weiter Formel 1 geschaut, zusammen mit dem BVB mitgefiebert, Podcasts und Musik gehört, Bücher gelesen ... viel hat sich also nicht verändert.

Der Grund, warum ich jetzt wieder anfange zu schreiben ist mein Hobby ausmalen! Seitdem das erste Buch von Johanna Basford "Mein verzauberter Garten" erschienen ist, hat mich das Malfieber gepackt. Mittlerweile besitze ich eine ganze Reihe an Ausmalbüchern und auch Heften. Über alle möglichen sozialen Netzwerke, sei es Pinterest, Facebook, Instagram, finde ich so viele Bilder und Ideen, die mich inspirieren - und diese Inspirationen möchte ich hier gerne festhalten.

Freitag, 19. Oktober 2012

Lebenszeichen

Da bin ich mal wieder. Ich habe hier schon lange nichts mehr geschrieben. Ich schaue lieber mal nicht auf das  Datum meines letzten Posts, sondern bekommen ich ein noch schlechteres Gewissen.

Ich kann im Moment nicht genau sagen, warum ich so lange nichts geschrieben habe. Ich habe auch nicht wirklich eine Erklärung dafür, was in den letzten Wochen und Monaten passiert ist. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich meinem Alltag nur noch hinterherlaufe.

Morgens zur Arbeit, gegen Abend mit dem ganzen Stress aus dem Büro im Gepäck wieder nach Hause, sich um den Haushalt gekümmert und versucht, noch die Lieblingsserien und soviel Fußball wie möglich mitzunehmen. Am nächsten Tag wieder dasselbe und so weiter. Am Wochenende habe ich dann versucht den Haushalt in den Griff zu bekommen - hatte aber auch hier das Gefühl, dass ich allen Aufgaben nur hinterherlaufe. Am Ende war dann alles nicht so, wie ich es gerne gehabt hätte, was zu noch mehr Frust führte.

Ich habe mich in der letzten Zeit sehr viel mit dem Thema Zeitmanagement beschäftigt. Ich habe das Buch von David Allen "Wie ich die Dinge geregelt kriege" gelesen. Dazu habe ich sehr viele Artikel auf blatternet.de, imgriff.com und im ToolBlog gelesen.



Es geht mir nicht darum, einen ganzen Tag genau auf die Minute zu verplanen. Vielmehr möchte ich, wenn ich Entscheidungen treffe, dabei auch das Gefühl haben, dass meine Entscheidungen richtig sind. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich sagen würde "Ich habe keine Zeit" - für nichts: nicht zum Lesen, nicht zum Zocken, nicht zum Schreiben... Ich habe zum Thema Zeitmanagement bereits mehrere Artikel gelesen und festgestellt, dass dies völliger Quark ist. Es geht also auch darum, meine Einstellungen zu ändern.

Es ist so, dass ich mit allem unzufrieden bin, vor allen Dingen mit mir selbst.

Ich glaube, dass ich es schaffen kann, mir selbst zu helfen, indem ich schreibe. Ich will alles, was mich belastet, alle Aufgaben, alles was ich mit mir herumtrage aufschreiben, es in mein "vertrauensvolles System" einordnen und im Ergebnis wird mir dann mein System sagen, was zu tun ist und woran ich denken muss.

Bis dahin ist allerdings noch ein Stück Weg zu gehen. Momentan habe ich das Gefühl, dass ich bis jetzt sehr viele Puzzleteile zum Zeitmanagement gesammelt habe. Es ist an der Zeit, diese nun Stück für Stück zusammenzusetzen.


Sonntag, 27. November 2011

Klopf, Klopf!

Hallo, ist hier jemand? Hallooohooo?

Ist das dunkel hier, ich ziehe erst einmal die Rollos hoch. Und frische Luft würde auch nicht schaden.

Boah *hust, hust* ist das staubig hier *hust*. Hier hat aber schon lange niemand mehr geschrieben.

Nun gut, *Ärmel hochkrempel* erst einmal Fenster auf und Staub wischen ... (Am besten mache ich noch ein Fenster auf).

Samstag, 26. Februar 2011

Mittwoch, 19. Januar 2011

Was ändert sich ...

wenn ich immer wieder sage "Ich habe keine Zeit"? Zunächst einmal gar nichts. Es kommt niemand und nimmt einem von den täglichen Pflichten etwas ab, sodass man die Möglichkeit hat sich auf etewas anderes zu konzentrieren.

Ich habe hier schon lange nichts mehr geschrieben, zum einen wegen der obigen Problematik zum anderen, weil aus mir immer nur herauskam "Ich schaffe das alles nicht". Da ich selbst davon genervt war, wollte ich zunächst einmal ein paar Sachen wieder in Ordnung bringen. Stand der Dinge ist jetzt, dass mein Alltag nur noch irgendwie funktioniert. Es fehlt Struktur, Hilfe und Ordnung. Ohne Hektik und Stress geht momentan gar nichts.

Das fängt morgens schon an, wenn ich mich beeilen muss, um rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen. Es hat nichts damit zu tun, dass ich nicht früh genug aufstehe - es muss halt alles hintereinander passen. Zug fahren ist auch nicht immer angenehm und so einfach, wie sich das die meisten vorstellen. (dazu später mehr)

Ich habe mich in der letzten Zeit viel mit David Allens "Getting Things Done" beschäftigt. Ich habe mir soweit schon mein eigenes System zusammengestellt. Aber irgendwie scheint es noch nicht richtig zu funktionieren, denn dann hätte ich nicht das Gefühl, dass mir alles zu viel ist. Irgendein Puzzleteil fehlt noch.

Vielleicht ist es die Tatsache, dass ich zu wenig schreibe (?). Ich trage anscheinend immer noch zu viele Gedanken und Gedanken an alles, was ich noch erledigen muss, mit mir herum.

Alles aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht und alle Aufgaben, die man erledigen muss, ist gar nicht so einfach. Manches liegt natürlich auf der Hand und ist offensichtlich. Anderes fällt einem ein, wenn man irgendwo eine Schublade öffnet oder wenn man unter der Dusche steht.

Ich stelle mir mein System wie ein großes Filtersystem vor. Ich werfe oben in einen großen Behälter alle losen Enden, welche dann einzeln durch die entsprechenden Filter fallen und schließlich in dem Behälter landen, wo sie auch hingehören.

Vielleicht sollte ich die Anordnung der einzelnen Filter noch einmal überdenken.

Ich habe mir in letzter Zeit nicht wirklich viel Mühe gegeben, mein System am Leben zu erhalten. Vielleicht ist es aber genau das, was ich tun sollte.

Da man das eigene System so einfach wie möglich halten soll, ist das kein großer Aufwand. Es ist eine Gewohnheit. Eine Gewohnheit, die darin besteht, mindestens einmal am Tag meinen blauen Ordner in die Hand zu nehmen.